„Frontal 21″ über Tübinger „Opfer der Forschung“

Unter dem Titel „Tierversuche: Opfer der Forschung“ strahlte das ZDF-Magazin „Frontal 21″ am 19. Mai 2009 einen Beitrag aus, der unsere Demonstration am 18. April und die Primatenversuche in Tübingen, vor allem am Max-Planck-Institut, zum Thema hatte. Prof. Nikos Logothetis, Direktor des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik, rechtfertigt darin die Gewalt, mit der die Affen, welche in den Experimenten „verbraucht“ werden, zur Teilnahme an den Versuchen gezwungen werden, mit der Aussage, „wir“ würden auch gegenüber Heimtieren und Kindern Zwang ausüben. Er leugnet dann schlicht, dass die Affen leiden. Der Tierarzt für Versuchstierkunde Dr. Franz Gruber dagegen kommt beim Betrachten der Versuchsaufnahmen zu dem Schluss, dass schon alleine das Fixieren im „Primatenstuhl“ für einen Laboraffen erhebliches Leid bedeutet: „Er kann den Kopf nicht bewegen […]. Er sitzt eingepfercht im Stuhl. Das ist natürlich eine Belastung. Ich weiß es von Versuchspersonen, denen man den Kopf festgeschraubt hat, die haben alle nach 20 Minuten gesagt: Ich will hier raus! Das geht nicht!“ – Nach ihrer Kopfoperation sind die Affen in den Tübinger Instituten 14 Tage lang Tag und Nacht im „Primatenstuhl“ fixiert!
Nachdem das ZDF-Magazin auf Erhebungen der Akademie für Tierschutz München hingewiesen hat, die zeigen, dass die absolute Mehrheit von Tierversuchen keinen Nutzen für den Menschen bringt, urteilt es: „Es geht um viel Geld, wissenschaftliches Prestige und Karrieren. Für die Affen und all die anderen Tiere um ein ganzes Leben unter Qualen – für die zweckfreie Forschung!“

Bilder von den Affen während der Experimente im MPI:



3 Antworten auf „„Frontal 21″ über Tübinger „Opfer der Forschung““


  1. 1 Elke Krafczyk 04. Mai 2012 um 17:27 Uhr

    Ich kann nicht verstehen, das .Mediziner (Wissenschaftler) solche Tierversuche durchführen. Sie dürfen immer noch mit Genehmigung des Gesetzgebers morden und quälen und ihrem Sardismus freien Lauf lassen.

    Jeder normale Bürger käme für solche Taten ins Gefängnis. Übrigens sind solche Tierversuche schon lange überflüssig.

    Es dient nur ihrem wissenschaftlichem Ansehen. Und das ist verwerflich

  1. 1 Blutiger Fehlschluss « Antispeziesistische Aktion Tübingen Pingback am 29. März 2012 um 23:19 Uhr
  2. 2 Datenbank Tierversuche Pingback am 04. Mai 2012 um 17:40 Uhr
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