Erfahrungsbericht: Isolationshaft in der Türkei

Donnerstag, 1.7., Ludwigstr. 15 (am Sternplatz):

Ab 19 Uhr: Vokü – veganes Essen für alle gegen Spende.

Ab 20 Uhr: Erfahrungsbericht:
Am 19. Dezember 2000 wurde in 20 Gefängnissen der Türkei eine ironischerweise mit „Rückkehr zum Leben“ bezeichnete Operation durchgeführt, bei der 28 Gefangene und zwei Soldaten ihr Leben verloren und hunderte Gefangene verletzt wurden. Das Ergebnis der Operation war die Verlegung der politischen Gefangenen in sogenannte F-Typ-Gefängnisse, Isolationszellen, die unter massiver Kritik stehen. Amnesty International sah die Gefahr „grausamer und erniedrigender Bestrafung“ durch Isolationshaft gegeben. Gegen die Einführung der neuen Haftanstalten protestierten Gefangene mit Hungerstreiks. Das sogenannte „Todesfasten“, welches am 20. Oktober des Jahres 2000 gegen die Eröffnung der F-Typ-Gefängnisse begann und seit dem 19. Dezember desselben Jahres für ihre Schließung fortgesetzt wird, hat bis zum heutigen Tag 107 Gefangene das Leben gekostet.
Ulaş Göçmen hat das alles erlebt und überlebt und erzählt seine Geschichte.
Mehr Informationen zum Thema gibt es hier.

Ab 22 Uhr: Hausbar mit Cocktailbar.

Veranstalterinnen: ANT, Antispe Tübingen.


1 Antwort auf „Erfahrungsbericht: Isolationshaft in der Türkei“


  1. 1 Interview: Isolationshaft in der Türkei « Antispeziesistische Aktion Tübingen Pingback am 13. Oktober 2010 um 13:53 Uhr
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