Kampagne gegen Exotenhandel in Tübingen mit Online-Petition

Bild: Infostand am 6. August vor dem Exotenladen; www.tuebingen-fuer-tiere.de.

Der Verein „Tübingen für Tiere“ fordert den sofortigen Verkaufsstopp sowie ein allgemeines Handelsverbot für exotische Tiere in Tübingen.
Im Mai 2011 eröffnete ein Geschäft namens „Reptilien-Paradies“ am Tübinger Haagtorplatz (Haaggasse 40, 72070 Tübingen), welches exotische Tiere außerhalb ihrer einzig artgerechten Umgebung, nämlich ihrer Heimat in Mittelamerika, sowie Futtertiere zum Verkauf anbietet. Mit der Kampagne will der Verein die Tübinger Bürgerinnen und Bürger auf die schweren Folgen dieses Handels für die gefangenen Tiere hinweisen und ein allgemeines Verkaufsverbot für exotische Tiere in Tübingen erreichen. Zu diesem Zweck führt er eine Unterschriftenaktion sowohl in schriftlicher als auch in elektronischer Form im Rahmen einer Online-Petition durch.

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1 Antwort auf „Kampagne gegen Exotenhandel in Tübingen mit Online-Petition“


  1. 1 J. Stanka 19. September 2011 um 23:30 Uhr

    Leider vergessen viele Menschen, dass viele „normale Haustiere“ exotisch sind: Wellensittiche kommen aus Australien, Meerschweinchen aus Südamerika, Goldhamster aus Syrien, Rennmäuse aus Afrika usw. Keines dieser Tiere sollte aus seiner natürlichen Umgebung gefangen werden- so auch bei Reptilien. Sogenannte Wildfänge werden glücklicherweise dank Nachzuchten -die auch das Reptilienparadies überwiegend verkauft- immer seltener. Es ergibt meiner Ansicht nach mehr Sinn, gegen das Fangen von Wildtieren vorzugehen, als gegen Züchter, die dazu beitragen, dass Wildfänge nicht nötig sind. Verbieten kann man die Haltung nicht- sind Schlangen unglücklicher in Gefangenschaft als ein Hamster im Kinderzimmer?

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