„meat the past [the absent present]“

meatthepast

Inzwischen ist das Bild des Künstlers Hartmut Kiewert, der auf Einladung der Antispeziesistischen Aktion Tübingen vom 22. August bis zum 3. September beim Sommeratelier von plattform [no budget] in der Shedhalle auf dem alten Tübinger Schlachthofgelände zu Werke ist, wie man oben sieht, schon in einem fortgeschrittenen Stadium.
Der Arbeitstitel des Bildes ist „meat the past [the absent present]“. Der Titel beinhaltet im Grunde schon die Intention: Es geht Hartmut Kiewert darum, die Vergangenheit des Ortes als Schlachthof bzw. im speziellen Fall der Shedhalle als „Viehmarkthalle“ des Schlachthofs wieder sichtbar zu machen und gleichzeitig darauf zu verweisen, dass das, was in der Vergangenheit dort passierte, jetzt eben woanders passiert – wieder „vor den Toren“ der Stadt, bzw. eben im Nicht-Sichtbaren. „Wie bei einigen anderen meiner Arbeiten geht es mir des Weiteren darum, die Nicht-Präsenz des individuellen Tieres/Tierkörpers in seiner weiterverarbeiteten Form als Wurst, Schnitzel etc. beim Betrachtenden rück-zu-koppeln und so ein gewisses Unbehagen gegenüber der Fleisch-Esskultur zu evozieren“, sagt der Künstler über sein Bild, und weiter: „Formal spielt sich die Perspektive des Bildes zwischen einer Aufsicht auf (noch lebendige) Schweine, welche am Futtertrog stehen (könnten) und einer frontalen Ansicht auf aufgehangene (tote) Schweine.“
Hartmut Kiewert ist täglich in der Shedhalle bei der Arbeit an seinem Bild anzutreffen. Er hat weiteres Bildmaterial in Form eines Kataloges, in welchem auch ausführlich der theoretische Hintergrund seiner Kunst erörtert wird, zur Ansicht und zum Verkauf vor Ort und steht für Fragen zur Verfügung.





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