ChocolART bleibt unfair


Zum Thema ist in der sozialistischen Tageszeitung „Neues Deutschland“ auch ein Artikel unseres Aktivisten Matthias Rude erschienen: Bitterer Nachgeschmack – Schokolade, Nahrungsmittel und Luxusgut, ist bis heute Produkt der brutalen Ausbeutung von Mensch und Natur.

Unser Leserbrief zum Thema im „Schwäbischen Tagblatt“: Zur ChocolART in Tübingen: Kinder in Plantagen.

Derzeit findet in Tübingen zum siebten Mal die ChocolART, „Deutschlands größtes Schokoladenfest“, statt. Dieses Mal wurde der faire Handel zum Motto des Festivals erhoben. „Schokomarkt mir Fair-Appeal“ titelt deshalb heute das „Schwäbische Tagblatt“ – so falsch die Überschrift, so heuchlerisch der Inhalt: Vom „hohen Anteil von Ständen mit Fairtrade-Zeichen“ ist im Artikel die Rede; wie hoch dieser Anteil wirklich ist, wird wohlweislich verschwiegen. Auf Nachfrage bei der Veranstalterin, der „Tübingen erleben GmbH“ erfährt man: Es sind lediglich zwölf von hundert! Und was wird beim Festival überhaupt gefeiert? Die Geschichte des Kakaos ist fast untrennbar mit Sklaverei verbunden – bis heute: In den Produktionsketten einiger der beliebtesten Schokoladen finden sich in gewissen Gliedern Kinderraub, Gefangenschaft, Krankheit und Tod. Mehr dazu in unserem Artikel zur ChocolArt von 2010.





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