Demonstration: Hambi bleibt!

Heute fand in Tübingen eine von Ende Gelände Tübingen organisierte Solidaritätsdemonstration für die Aktivisten im Hambacher Forst statt, an der auch wir teilgenommen haben.

Der Aufruf lautete:

Es ist nicht zu fassen: um uns herum brennen Wälder und Böschungen, Ernten verdorren, Wissenschaftler*innen warnen eindringlicher denn je, dass der Erde eine Heißzeit droht. Doch RWE beharrt stur darauf, dass es „zwingend erforderlich“ sei, den Hambacher Forst weiter zu roden, um weiter die klimaschädliche Braunkohle zu verbrennen. Damit wollen sie noch nicht einmal warten, bis die Verhandlungen in der Kohleausstiegsverzögerungs-Kommission abgeschlossen sind. Für diesen Kurs bekommt der Stromriese Rückendeckung der NRW-Landesregierung, die seit Wochen massive und gewaltvolle Polizeieinsätze gegen die Klimaschützer*innen im Hambacher Forst ermöglicht. Doch die Klimagerechtigkeits-Bewegung lässt sich nicht einschüchtern.

Wir sind kraftvoll, vielfältig und entschlossen, weiter gemeinsam für den Erhalt des Hambacher Forst zu kämpfen! Der Protest soll nicht nur im Wald selbst, sondern auch darüber hinausgetragen werden. Wir rufen zur Solidaritätskundgebung zum Erhalt des Hambacher Forstes auf. Anschließend wird es im Epplehaus eine „Hambi-Versammlung“ geben, auf dieser werden aktuelle Informationen aus und um dem Hambacher Wald geteilt.

Das Schwäbische Tagblatt Tübingen berichtet: „Die Demonstration begann um 18 Uhr und führte die Unterstützer der Baumbesetzer vom Tübinger Marktplatz über das Lustnauer Tor bis zum Epplehaus. Der Protest galt dem Energiekonzern RWE, der den Wald in Nordrhein-Westfalen roden will, um Platz für den Braunkohleabbau zu schaffen. Zu der Solidaritätskundgebung hatte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) aufgerufen. Organisiert wurde die Versammlung von ‚Ende Gelände Tübingen‘, das sich für den Kohleausstieg einsetzt. Im Anschluss gab es eine ‚Hambi-Vollversammlung‘ im Jugendzentrum, um aktuelle Informationen aus und um den Hambacher Wald zu teilen und darüber zu diskutieren, was in Tübingen noch getan werden kann, um Solidarität mit den Baumschützern zu zeigen, und wie die Unterstützer sich koordinieren können, um im Rheinland gegen die Rodung des Hambacher Forstes vorzugehen.“


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