Broschüre bei Syndikat A:

Seit Ende 2015 gibt es beim anarcho-syndikalistischen Verlag Syndikat A eine Broschüre mit zwei unserer Texte: „Vegan-Hype: Ursache und Vereinnahmung aus kämpferischer Perspektive“ und eine aktualisierte Version von „Ein Gespenst geht um: Das Gespenst des Antispeziesismus.“

Klappentext:

Vegane Ernährung ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und etabliert sich als ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In dem Text „Vegan-Hype“ wird unter anderem dargelegt, wie die Mechanismen des Marktes eine radikale Haltung zu einem Lifestyle verkommen lassen. Im zweiten Text der Broschüre wird der Begriff „Antispeziesismus“ definiert und vieler Missverständnisse entkleidet, die gern von KritikerInnen zwecks Diskreditierung des Tierrechtsgedankens benutzt werden.

Die Broschüre ist 46 Seiten stark und kann auf der Website des Verlags Syndikat A bestellt werden.

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Buch in der theorie.org-Reihe:

In der theorie.org-Reihe des Stuttgarter Schmetterling-Verlags ist im September 2013 der Band zum Thema Antispeziesismus unseres Aktivisten Matthias Rude erschienen.

Klappentext:

Die geistige Atmosphäre wird durch Zeitung, Rundfunk, Fernsehen und zahlreiche Mittel der Meinungsbildung bestimmt. Wie vermöchte die Stimme des einzelnen, der sich zum Sprecher der Tiere macht, gegen die massiven Interessen ihrer Herren sich durchzusetzen?
Max Horkheimer.

Kaum eine andere emanzipatorische Forderung verhallte im Gang der Geschichte immer wieder derart ungehört wie der Ruf nach der Befreiung der Tiere. Dabei existiert zur Thematik eine weit zurückreichende, genuin linke theoretische – und auch praktische – Tradition. Die sich momentan bildende Tierbefreiungsbewegung muss als geistige Erbin früherer Bewegungen betrachtet werden, auf deren Wirken sie aufbaut. In einem Streifzug durch die Geschichte modernen emanzipatorischen Denkens wirft dieser Band deshalb einige Schlaglichter auf diese Tradition – um sie aus ihrem Schattendasein zu holen, und um schon einmal gemachte Ansätze zur theoretischen Begründung einer Bewegung zur Befreiung von Mensch und Tier heutigem kritischen Denken zugänglich zu machen und sie zur Diskussion zu stellen. Im Anschluss wird die Entstehung der modernen Bewegung im Rahmen der sozialen Protestbewegungen und der linken Subkultur im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts beschrieben.
Der Band zeigt auf: Der Tierbefreiungsgedanke, der stets als Konsequenz, Fortsetzung und Erfüllung der auf den Menschen bezogenen emanzipatorischen Forderungen verstanden worden ist, ist genuin links; die Grundthese des Autors lautet: Das Streben nach der Befreiung der Tiere und der Wunsch, die Menschheit zu emanzipieren, verfolgen keine unterschiedlichen Ziele oder Interessen und lassen sich nicht gegeneinander ausspielen, im Gegenteil gilt: Tierbefreiung ist Voraussetzung und Resultat der Emanzipation des Menschen.

Rude, Matthias:
Antispeziesismus
1. Auflage 2013
200 Seiten, kartoniert
ISBN 3-89657-670-4
10 Euro

Rezensionen, Interviews und alles rund um den Band „Antispeziesismus“ in der theorie.org-Reihe wird unter https://www.facebook.com/Antispeziesismusbuch gesammelt und veröffentlicht.




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