Archiv der Kategorie 'Ankündigungen'

Aufruf: Wissenschaft für die Menschen, nicht für Industrie, Überwachung und Krieg

Demonstration: 29. November 2018, 17 Uhr, Europaplatz Tübingennocybervalley.de.

Im Dezember 2016 begründeten das Land Baden-Württemberg, die Industrie und die Universitäten Stuttgart und Tübingen das Projekt Cyber Valley. Ziel ist es, die Region zu einem bundesweit führenden und weltweit relevanten „Ökosystem für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz“ zu machen. Land und Industrie haben bereits hohe zweistellige Millionenbeträge investiert, der Technologiepark insbesondere auf der „Oberen Viehweide“ wird massiv ausgebaut, Risikokapital strömt nach Tübingen. Zugleich werden die Mieten immer teurer, der Wohnraum immer knapper, tatsächliche Ökosysteme werden vernichtet, um immer neue Forschungszentren zu errichten. Bildung, Lehre, Sozial- und Geisteswissenschaften sind derweil von Kürzungen, prekären Arbeitsverhältnissen und baulichem Zerfall geprägt.

Die Forschung des Cyber Valley zu maschinellem Lernen und Künstlicher Intelligenz soll v.a. der Automobilindustrie zugute kommen und über Patentierungen und Startups enorme private Gewinne ermöglichen. Zugleich schafft sie Möglichkeiten zur Überwachung und Kontrolle der Bevölkerung von wahrlich dystopischen Ausmaßen. Einer Lösung der sozialen und ökologischen Krisen der Menschheit wird sie uns jedoch nicht näher bringen. Ganz zurecht sind deshalb große Teile der Bevölkerung skeptisch gegenüber den hier entwickelten Technologien, die v.a. auch für die Rüstungsindustrie von Interesse sind. Die zunehmende Gleichsetzung dieser von Politik, Militär und Industrie vorangetriebenen Technologieentwicklung mit „Wissenschaft“ untergräbt deren Glaubwürdigkeit und trägt zur weiteren Entfremdung der Gesellschaft bei.

Beispielhaft für die Kritik am Cyber Valley steht die Beteiligung des Konzerns Amazons. Als eines der wertvollsten Unternehmen der Welt zahlt es kaum Steuern. Zugleich nutzt es neue Technologien der Automatisierung und Überwachung intensiv, um Arbeitnehmer*innenrechte auszuhebeln und Löhne zu drücken. Auch die Kund*innen des Konzerns werden massiv ausgespäht, u.a. die so gewonnenen Daten sollen dem Cyber Valley zukünftig als Rohmasse für ihre experimentellen Verfahren zum maschinellem Lernen dienen.

Wir lehnen das Projekt Cyber Valley ab, weil es für eine Forschungspolitik im Dienste der Industrie und der Rüstung steht, die Wissenschaft dabei instrumentalisiert und letztlich zu vernichten droht. Zugleich sind wir nicht bereit, die Folgen des Cyber Valleys für die Stadt, die tatsächlichen Ökosysteme, die individuellen und gesellschaftlichen Freiheit zu tragen. Stattdessen fordern wir …

* eine solide Grundfinanzierung und Demokratisierung der Universitäten, statt immer größerer Abhängigkeit von Drittmitteln, Stiftungsprofessuren und Industrie;
* eine „Offenlegung aller Pläne und Strukturen des Cyber Valley“ sowie der Verträge und Zahlungen zwischen Unternehmen wie Amazon und Wissenschaftler*innen der Universität und des MPI;
* die in Tübingen an Universität und MPI betriebene, mit öffentlichen Mitteln bezahlte Wissenschaft muss der Allgemeinheit dienen, nicht privaten Profitinteressen;
* ein klares „Nein!“ des Gemeinderats Ende Dezember zum Verkauf von Flächen an die profit-orientierten Akteure des Cyber Valley;
* Förderung von Initiativen für ein nachhaltiges, gutes Leben für alle – wenn Forschung an Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen, dann nur zu diesen Zwecken;
* keine Ansiedelung des Amazon-Konzerns in Tübingen, da der Konzern für schlechte Arbeitsbedingungen und umfangreiche Ausspähung der Konsument*innen bekannt ist;
* eine Zivilklausel für die Obere Viehweide, damit dort keine Zusammenarbeit mit Militär und Rüstung stattfindet;
* sozialen Wohnungsbau und eine Stadt für alle und statt Standort im „Kampf um die besten Köpfe“!

Cyber Valley: Gegen den Ausverkauf der Stadt, der Universität und des Wissens!

6. Juli, 17-19 Uhr, Holzmarkt, Tübingen: Kundgebung:

Cyber Valley: Gegen den Ausverkauf der Stadt, der Universität und des Wissens!

Allgemeiner Aufruf:

Ohne jede öffentliche Diskussion wurde von der Max-Planck-Gesellschaft, der Landesregierung, der Industrie und den Universitäten Stuttgart und Tübingen das Neckartal zwischen Stuttgart und Tübingen zum Cyber Valley erklärt, das als „Biotop für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz“ fungieren soll. Diese Pläne, die bereits seit etwa zehn Jahren verfolgt werden, führen insbesondere zu einer engen Verquickung zwischen Politik, Wissenschaft und Industrie und zeigen bereits jetzt deutliche Folgen für die Stadt und den Universitätsstandort Tübingen.

Explizit vorgesehen ist die schnelle Umsetzung neuer Forschungsergebnisse in Praxis und kommerzielle Nutzung. Dabei ist klar, dass die aktuelle Forschung zu Künstlicher Intelligenz und „Big Data“ v.a. Potentiale zur immer intensiveren Überwachung der Bevölkerung und militärischer Nutzung birgt. Bereits jetzt laufen Pilotprojekte zur Gesichtserkennung und intelligenten Videoüberwachung im öffentlichen Raum, obwohl diese Technologien noch keineswegs ausgereift und gesellschaftlich hochumstritten sind. Unternehmen wie Atos, das mittlerweile ebenfalls in Tübingen angesiedelt ist, entwickeln Grenzüberwachungs- und Zielerkennungssysteme auf der Basis multisensorieller Mustererkennung. Die Forschung zu „intelligenten Algorithmen“ soll u.a. auf Kundendaten basieren, weshalb sich das Cyber-Valley-Konsortium über die Beteiligung des Internet-Konzerns Amazon freut, der noch in diesem Jahr mit dem Bau eines Entwicklungszentrums auf der Oberen Viehweide beginnen will. Insgesamt feuert das Cyber Valley die Bautätigkeiten für Forschungseinrichtungen und hochpreisige Wohnimmobilien in Tübingen an und treibt auch damit Preise in die Höhe.

Eine von der Industrie und militärischen Interessen angetriebene KI-Forschung wird uns einer Lösung der drängenden Menschheitsfragen nicht näher bringen, sondern die aktuellen Krisen und die internationale Konkurrenz bei der Entwicklung „disruptiver Technologien“ nur weiter verschärfen. Das von den Universitäten, der Politik und der Industrie im Stillen vorbereitete Cyber Valley zersetzt die Freiheit der Wissenschaft, die letzten Reste einer demokratisch strukturierten Hochschule und jede Ansätze einer Stadtentwicklung von unten.

Stattdessen fordern wir:

- Eine Offenlegung aller Pläne und Strukturen des Cyber Valley;

- Keine Ansiedelung des Amazon-Konzerns in Tübingen, da der Konzern für schlechte Arbeitsbedingungen und umfangreiche Ausspähung der Konsument*innen bekannt ist;

- Eine solide Grundfinanzierung und Demokratisierung der Hochschulen, statt immer größerer Abhängigkeit von Drittmitteln, Stiftungsprofessuren und Industrie;

- Keine Zusammenarbeit mit Militär und Rüstung;

- Keine öffentliche Unterstützung für Projekte, die die schnelle Umsetzung neuer Technologien in die Praxis ohne öffentliche Diskussion und Technikfolgenabschätzung zum Ziel haben;

- Sozialen Wohnungsbau und eine Stadt für alle und statt als Standort im „Kampf um die besten Köpfe“.

Ergänzender Aufruf, Themen Militarismus und Überwachung: Tueinfo.

Osterakademie: Die Zukunft der Bewegung

Vom 30. März bis zum 1. April findet in Hamburg eine Osterakademie zum Thema „Die Zukunft der Bewegung: ierbefreiung zwischen Opposition und Affirmation“ statt.

Die Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung ist gegenwärtig mit mindestens drei Herausforderungen konfrontiert:

Trotz umfangreichen, vielfältigen Aktivismus und vereinzelter Erfolge gerät sie im Kampf mit den politischen und ökonomischen Profiteuren der Tierausbeutung zusehends ins Hintertreffen. Die Fleisch- und andere Tierindustrien blühen, ihre willigen Vollstrecker in den Staatsapparaten sorgen für politische und ideologische Rückendeckung und die entsprechende Kultur feiert – wie etwa die Pelzmode – fröhliche Urständ. Dennoch führt die „Bewegung“ keine strategischen und organisatorischen Diskussionen, sondern hält am Eingeübten und einst Bewährten fest. Unsere Proteste vereinzeln, die politische Wirkung versiegt, noch bevor sie sich entfalten könnte. Zu jedem Zirkus eine Demo, vor jedem Laden eine Kundgebung, zu jedem Thema eine Kampagne – seien sie auch noch so aussichtslos und die Beteiligungen gering.

Gleichzeitig greifen etablierte Institutionen, wie z.B. Staatsapparate, Parteien, Stiftungen, Zeitungen, Universitäten usw., die verschiedenen Forderungen einzelner Bewegungsakteure auf. Dies erscheint zunächst positiv. Mit dieser Entwicklung ist allerdings auch die Gefahr der politischen Neutralisation verbunden. Ob Fortschritt oder nicht – die Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung reagiert darauf bislang überwiegend unkritisch affirmativ. Hauptsache „aktiv für die Tiere“ lautet scheinbar die Devise. Dabei haben etwa die Heinrich-Böll-Stiftung oder die DIE LINKE keineswegs per se die Absicht, etwas für die Tiere oder die Tierbefreiungsbewegung zu tun. Sie verfolgen ihre eigenen Interessen, für deren Durchsetzung politische Bewegungen und AktivistInnen bisweilen eher nützliche IdiotInnen statt BündnispartnerInnen sein sollen. Ganz zu schweigen von den social-media-affinen Ich-AGs und NGOs, für die Tiere und das Mitleid mit ihnen in erster Linie eine lukrative Geschäftsidee sind. Auch die vegane Sub- und Gegenkultur wird durch Unternehmer wie Attila Hildmann, mit jedem entpolitisierten Konsumfest und jeder Konzern-Kooperation Schritt für Schritt dem bürgerlichen Lifestyle preisgegeben.

Schließlich erodiert allmählich das ohnehin sehr brüchige inhaltliche und politisch-strategische Fundament der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung. Auf Großereignissen der Bewegung wie bei Bündnistreffen klammert man Widersprüche eher aus, als sie auszutragen. Politische Bildung geht nicht über den rudimentären alltagstauglichen Polit-Wortschatz hinaus. Organisationsdebatten münden in die Vermessung bewegungs- und gruppeninterner Wohlfühlzonen. So nimmt es nicht Wunder, dass schwer erkämpfte politische Positionen nach innen und außen unterminiert werden, mühselig erarbeitete linke gesellschaftskritische Theoriebestände versickern und von wissenschaftlich und gesellschaftlich genehmen, liberalen Human-Animal-Phrasen überlagert werden. In logischer Konsequenz wird u.a. die ALF aus der Bewegung heraus als „gewalttätig“ dämonisiert, Tierschutz als Ziel des Kampfes für die Tiere akzeptabler, historischer Materialismus und Marxismus werden plump denunziert und das bürgerliche Recht sogar als Verhandlungsgrundlage zur „Befreiung“ der Tiere akzeptiert.

Auf diese Herausforderungen müssen wir politisch und organisatorisch reagieren, wenn wir wollen, dass die Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung nicht den Weg der Affirmation beschreitet, sondern den der Opposition durch revolutionäre Realpolitik. Nur letzterer bietet die Möglichkeit, wieder Erfolge zu erringen und gleichzeitig die Perspektive für die Befreiung von Mensch und Tier zu verbessern.

Mit der Osterakademie 2018 möchten wir, das Bündnis Marxismus und Tierbefreiung, dazu beitragen, die skizzierten Probleme anzugehen und Argumente für die richtige Richtungsentscheidung zu sammeln. Mit Workshops, einführenden Vorträgen und Podiumsdiskussionen mit Gästen aus der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung wollen wir Lösungsvorschläge debattieren und organisatorische Perspektiven entwickeln.

Programm, Gäste, Formalitäten der Teilnahme und Anmeldung unter osterakademie.jimdo.com.

Tierethik-Comic

Kürzlich ist im Wilhelm Fink Verlag das Werk „Tierethik – Der Comic zur Debatte“ erschienen. Die Texterin Julia Kockel und der Zeichner Oliver Hahn zeichnen die Debatten um das Tier von der Antike bis heute nach. Sie stellen tierethische, tierrechtliche und Positionen der Tierbefreiung vor und befassen sich mit der Frage nach den gesellschaftlichen und politischen Bedingungen für eine angewandte Ethik zwischen Mensch und Tier. Dabei nehmen sie auch aufs Antispeziesismus-Buch Bezug und zitieren etwa Max Horkheimer, Henry Stephens Salt oder Leonard Nelson.

Das Buch hat eine eigene Facebook-Seite. Weitere Informationen zum Buch und verschiedene Leseproben finden sich beim Verlag.

„The End of Meat“ im Kino Arsenal

Am 18.September 2017 präsentiert die Antispeziesistische Aktion Tübingen im Kino Arsenal um 19 Uhr den Dokumentarfilm „The End Of Meat“ mit anschließender Diskussion: Wie sähe unsere Welt aus, würden wir kein Fleisch mehr essen?

Ein Dokumentarfilm über die Vision einer Welt ohne Fleisch, der PhilosophInnen, WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen und AktivistInnen vorstellt, die sich mit Alternativen des Zusammenlebens von Menschen und Tieren beschäftigen. In dem Film wagt Filmemacher Marc Pierschel den Blick in eine Zukunft ohne Fleisch sowie deren Auswirkungen auf Umwelt, Tiere und uns selbst. Dabei begegnet er Esther, einem Hausschwein, welches das Leben von zwei Kanadiern komplett auf den Kopf stellte, spricht mit den Pionieren der veganen Revolution in Deutschland, besucht die erste vegetarische Stadt in Indien, begegnet geretteten „Nutztieren“ in Freiheit, trifft auf WissenschaftlerInnen, die am tierfreien Fleisch forschen, das den 600 Milliarden schweren, globalen Fleischmarkt revolutionieren soll, und vieles mehr. „The End of Meat“ zeigt eindrucksvoll die versteckten Auswirkungen des Fleischkonsums, untersucht die Vorteile einer pflanzlichen Ernährungsweise und wirft kritische Fragen über die zukünftige Rolle der Tiere in unserer Gesellschaft auf.

Zur Facebook-Veranstaltung.
Trailer: theendofmeat.com.

Soli-Hausbar für verhaftete Tierrechtler

Morgen ist Solibar um 21 Uhr in der Schellingbar in der Schellingstraße 6 in Tübingen für die Tierrechtsaktivist_innen, die beim Dokumentieren der Zustände in einer Putenmastfarbrik verhaftet wurden.

Am 11. Mai 2015 betraten Aktivist_innen eine Putenmastfarbrik in Ilsenhofen, Kreis Schwäbisch Hall, um dort das zu dokumentieren, was die „moderne“ Tierhaltung mit sich bringt: Verletzte und eingeschüchterte Tiere, die in Massen zusammengepfercht werden.

„ Abgeschottet von jeglichem Tageslicht vegetierten mehrere tausend Tiere auf engstem Raum in einer Halle. Im Stall fand sich kaum Einstreu; die Tiere mussten auf einem harten und feuchten Boden in ihren eigenen Exkrementen stehen. Die Männer dokumentierten kranke, verletzte, im Sterben liegende und bereits tote Tiere. Der gesamte Bestand war verdreckt und hatte Schäden am Gefieder. Mehrere Tiere wiesen deutliche Wunden auf, viele zeigten zudem Fehlstellungen an den Beinen und Druckgeschwüre an der Brust – ein eindeutiges Indiz für mangelhafte Haltung.“ (Zitat: Act for Animals e.V.-Newsletter)

Um solche Zustände öffentlich zu machen, nahmen die drei das Risiko staatlicher Verfolgung auf sich und wurden dabei vom Eigentümer der Putenmast erwischt, der sie mit einem Stock attackierte.
Trotz der grausamen und lebensverachtenden Zustände in der Fabrik steht nicht der Putenmäster vor Gericht, sondern die Whistleblower, da sie mit ihrer Aktion das Eigentumsrecht des Putenmästers, nämlich lebende und fühlende Wesen so zu behandeln, wie er will, beschneiden wollten.

Da es sich bei den jungen Aktivist_innen um Studierende und Universitätsmitarbeiter_innen handelt, können sie die entstehenden Gerichtskosten nicht alleine tragen und sind daher auf unsere Solidarität angewiesen. Daher möchten wir die Aktivist_innen durch die Cocktailbar sowohl finanziell als auch gedanklich unterstützen.

Ankündigung: Demonstration gegen Tierversuche

Unter dem Motto „Tierversuche abschaffen. Jetzt erst recht!“ findet am 27. Mai ab 13 Uhr in Tübingen eine Demonstration statt.

Die Primatenversuche am Max-Planck-Institut sind zwar beendet, wie das Schwäbische Tagblatt am 18. April berichtete, doch das bedeutet nicht das Ende der Affenversuche; diese finden nach wie vor an drei Tübinger Instituten statt: Am Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften, am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung und am Institut für Neurobiologie.

Gegen die Primatenexperimente und gegen die zahllosen anderen Tierversuche, die in Tübingen betrieben werden, richtet sich die Demonstration am 27. Mai, die von verschiedenen Gruppen und Initiativen ausgerichtet und unterstützt wird. Wir werden im Rahmen der Demonstration einen Redebeitrag halten.

13:00 h: Treffpunkt an der Neckarinsel

13:30 h: Auftaktkundgebung

14:00 h: Start des Demonstrationszugs

17:30 h: Kreideaktion (vom Holzmarkt zum Marktplatz)

Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.

Soli-Party für verurteilte Tierrechtler

Heute veranstalten wir im Wohnprojekt Schellingstraße eine Soli-Hausbar zur Unterstützung von in erster Instanz verurteilten Tierrechtlern, die tierschutzwidrige Zustände aufgedeckt haben. Die Aktivisten hatten im Mai 2015 Undercover-Aufnahmen in einer Putenmästerei gedreht, wobei sie dann vom Eigentümer entdeckt und angegriffen worden sind. Mehr Infos gibt’s bei Act for Animals.

Los geht’s ab 21 Uhr mit (auch alkoholfreien) Cocktails und Musik. Wir freuen uns auf euch!

„Antifa heißt Luftangriff!“: Buchvorstellung in Tübingen


Buchvorstellung mit Susann Witt-Stahl (Assoziation Dämmerung) und Matthias Rude (Antispeziesistische Aktion Tübingen)

Über die Regression einer revolutionären Bewegung

Antifaschismus heute ist zunehmend systemfromm und affirmativ – oftmals pure Ideologie. Mit marxistischer Analyse des Faschismus als terroristische Form bürgerlicher Herrschaft hat er immer weniger zu tun, meinen die Herausgeber und Autoren des Bandes. Sie legen eine Sammlung von Streitschriften vor, die deutlich machen, was Antifaschismus nicht sein darf. Die zentrale These lautet: Antifaschismus droht zur Ode an die freie Marktwirtschaft zu verkommen. Er entwickelt sich zum Teil des Problems, nicht mehr der Lösung. Das ist eine ideologische Meisterleistung des Neoliberalismus.

Buchvorstellung mit der Herausgeberin Susann Witt-Stahl. Mit einem Input von Matthias Rude zur „antifaschistischen“ Legitimierung von Krieg.

Eine gemeinsame Veranstaltung der VVN-BdA Tübingen-Mössingen, der SDAJ Tübingen und des Offenen Treffens gegen Faschismus und Rassismus Tübingen und Region, in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire e.V.

Montag, 9. März 2015, 20 Uhr, Club Voltaire (nahe Haagtor, Tübingen).


Leider tatsächlich von „Antifaschisten“ propagiert.

Tübingen Pelzfrei 2015

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Am kommenden Samstag den 31.1.2015 findet wieder die alljährliche Tübingen Pelzfrei Demo in Form eines Trauerzugs statt. Organisiert wird die Demonstration von der Tübinger Tierrechtsgruppe Act for Animals, ehemals Tübingen für Tiere. Der Demonstrationszug beginnt um 13 Uhr am Marktplatz Tübingen, wo von 11 bis 17 Uhr Infostände zu diesem Thema stehen werden.
Bitte dunkel gekleidet auf die Demo kommen, um den Trauerzug zu seiner Geltung zu bringen!

Die Demonstration wird an Pelzläden und Läden die Pelze oder Pelz-Teile im Sortiment führen vorbeiziehen und an einigen von ihnen stehen bleiben um Redebeiträge zu hören. Eines der größten Modehäuser in Tübingen die Pelze verkaufen ist ohne Zweifel das Modehaus Zinser, welches sich besonders durch Zensur in der hier wichtigsten Lokalzeitung Tübinger Tagblatt aufgefallen ist. Die Antispeziesistische Aktion Tübingen veröffentlichte auf dieser Homepage Artikel zur Zensur durch Zinser beim Tagblatt 2010 , zur Tübingen Pelzfrei und der Zensur für Zinser 2012 und zum Einschüchterungsversuch seitens des Zinser gegenüber UnterstützerInnen der Pelzkampagne ebenfalls 2012.




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