Archiv der Kategorie 'Ankündigungen'

Vortrag: „Tierbefreiung, Kapitalismus und Herrschaftskritik“

Am kommenden Donnerstag den 18.12. wird ein Referent der Antispeziesistischen Aktion Tübingen den dritten und vorerst letzten Vortrag der Reihe „Veganismus – nur ein Lifestyle?“ der Sozialistischen Jugend Die Falken Tübingen halten.
Wir wollen dabei aufzeigen, warum Tierbefreiung ein wichtiger Teil des allgemeinen Befreiungsbestrebens ist, warum Tierbereiung nur durch den Sturz des Kapitalismus nachhaltig erreichbar ist und wie die Beherrschung von Menschen (Sklaven, Nicht-Weißen, Frauen, ArbeiterInnen) und Tieren zusammenhängt. Wir versuchen dabei auf das Konzept der Naturbeherrschung kurz hinzuführen, einige Kernfragen der kapitalistischen Ausbeutung zu beleuchten und zu diskutieren, wie diese mitsamt der Tierausbeutung überwunden werden kann.
Es ist geplant den Vortrag aufzunehmen und die Aufnahme hier auf unserem Blog zu veröffentlichen.

Der Vortrag findet am 18.12.2014 um 19 Uhr im Kupferbau (Hölderlinstraße 5) der Uni Tübingen im Hörsaal 23 statt.

Die offizielle Ankündigung ist über facebook hier einsehbar.

Veröffentlichung zu Marxismus und Tierbefreiung: „Dem Schlachten ein Ende setzen!“

Die Tierrechtsgruppe Zürich hat eine Schwerpunktnummer der Zeitung „antidotincl.“ herausgegeben. Das 40-seitige Heft beleuchtet das Verhältnis von Marxismus und Tierbefreiung; die Publikation liegt der Wochenzeitung „WOZ“ vom 6. November bei; sie versammelt Beiträge von Wissenschaftlern, Journalisten und Aktivisten wie Moshe Zuckermann, Susann Witt-Stahl, Marco Maurizi, Christian Stache und John Lütten. Auf den Seiten 10 und 11 findet sich ein Artikel unseres Aktivisten Matthias Rude zum Thema „Die Befreiung von Mensch und Tier: Ein Kampf mit linker Tradition“; auf Seite 38 eine Rezension des Antispeziesismus-Buches. Das Poster in der Mitte des Heftes verbildlicht einen Aphorismus von Max Horkheimer, der auch dem Antispeziesismus-Buch vorangestellt ist; darin wird die kapitalistische Gesellschaft als Wolkenkratzer beschrieben, dessen Dach eine Kathedrale und dessen Keller ein Schlachthof ist.
Das Editorial und Inhaltsverzeichnis kann hier als pdf-Datei eingesehen werden. Hier könnt ihr das Poster in der Mitte des Heftes mit dem Wolkenkratzer anschauen und herunterladen. Es beruht auf dem Aphorismus „Der Wolkenkratzer“ von Max Horkheimer (als pdf). Alle Informationen zu den Bestellmöglichkeiten der Zeitung finden sich auf der Homepage der Tierrechtsgruppe Zürich.

Einladung zum Blockupy-Festival | 20.-23. November | Frankfurt am Main

blockupy11.2014banner

Das Bündnis „Tierbefreiung goes Blockupy”, an dem die Antispeziesistische Aktion teilnimmt, läd alle Tierrechtler*innen und Tierbefreier*innen zur Beteiligung an dem Blockupy-Festival vom 20.-23.11.2014 in Frankfurt ein und bittet um Mithilfe in der einen oder anderen Schicht.

Unter dem Label „Blockupy” sammelt sich seit 2012 in Frankfurt ein breites Bündnis von linken Gruppen, Gewerkschaften und Netzwerken, um gegen die grausame europäische Krisenpolitik zu protestieren. Tierbefreier*innen und Tierrechtler*innen waren von Anfang an mit dabei, weil die Krisenpolitik eine Schwachstelle im kapitalistischen System – der Ursache der Ausbeutung von Mensch und Tier – darstellt. Nach den Massenblockaden der Europäischen Zentralbank 2012 und 2013 und den dezentralen Aktionen im Mai 2014 laden wir mit Blockupy im November zu einem Festival ein (siehe http://blockupy.org/festival2014).

Unter den Hashtags #talk #dance #act wird Blockupy Ende November in Frankfurt mit einem Festival von Diskussionen, einem Party- und Kulturprogramm und einem Aktionstag seine Proteste gegen das kapitalistische Krisenregime fortsetzen. Während sich die Krisenverwalter zur Euro Finance Week in Frankfurt für Gespräche treffen und die Europäische Zentralbank ihren Umzug in ihren neuen Palast gestaltet, werden wir uns mit anderen linken Gruppen dort treffen, um ihnen in die Suppe zu spucken. Seid dabei und kämpft mit!

Vom 20.-23. November 2014 werden an verschiedenen Orten in Frankfurt zahlreiche Workshops und auch Stadtführungen zur Ausbeutungs-, Austeritäts- und Ausgrenzungspolitik der kapitalistischen Krisenprofiteure angeboten. Daneben werden fünf mehrtägige Arbeitsgruppen wichtiger Bestandteil des Festival-Programms sein, in denen inhaltlich über zentrale Fragen diskutiert und Positionen erarbeitet werden sollen (siehe blockupy.org…/arbeitsgruppen). An den Abenden wird es Parties, Kino und Konzerte geben, u.a. mit den HipHop-Allstars von ticktickBoom.

Auch wir, das Bündnis „Tierbefreiung goes Blockupy”, werden uns und das Thema Tierbefreiung einbringen und veranstalten am Freitag, 21.November von 14-16 Uhr einen Workshop auf dem Blockupy-Festival, zu dem ihr herzlich eingeladen seid:
Natur und Tiere in der gesellschaftlichen Krise
Im Keller des Gesellschaftsbaus: Krisengespräche für eine grenzübergreifende Befreiung
(voraussichtlicher Ort: Café ExZess, Leipziger Straße 91. Bitte schaut vorher nochmals auf das Programm des Blockupy-Festivals, online unter: blockupy.org…/programm )
Eine Beschreibung des Workshops findet Ihr unter:
tierbefreiung2blockupy.blogsport.de…blockupy-festival

Am Aktionstag, Samstag den 22. November 2014, wollen wir symbolisch beim Umzug der Europäischen Zentralbank (EZB) mit anpacken. Wir bringen ihr all das in Umzugskartons zurück, was auf den Müllhaufen der Geschichte gehört: Neben der Ausbeutung, Ausgrenzung und Unterdrückung von Menschen, neben Kriegen, der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen und vielem mehr gehört zu diesem Müll natürlich auch die systematische Gewalt gegen Tiere in der menschlichen Gesellschaft!

Zur Zeit ist Blockupy der größte Versuch, über Bewegungsgrenzen hinweg das kapitalistische System an empfindlichen Stellen zu treffen. Unser Engagement dabei hat deutlich dazu beigetragen, die Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Bewegungen voranzubringen und Tierbefreiung auch dort zu einem Thema zu machen.
Deshalb unterstützt bitte die Aktionen, nehmt an den Veranstaltungen teil und bringt eigene Ideen ein!
Es ist Zeit, grenzübergreifende Solidarität Praxis werden zu lassen und bewegungsübergreifend zur Tat zu schreiten, um die Befreiung aller Ausgebeuteten zu verwirklichen. Nur gemeinsam sind der Angriff auf die Herrschaftsverhältnisse und eine solidarische Produktionsweise möglich!

    Aufruf aus dem Blockupy-Newsletter: „Helfer*innen fürs Festival gesucht!

Blockupy ist immer das, was wir gemeinsam daraus machen. Auch fürs Blockupy-Festival gibt es kein Büro, keine Jobs – dafür jede Menge Handarbeit. Nur damit wird’s gelingen. Gesucht werden jetzt viele Menschen mit Begeisterung für das was nötig ist – Technik und Anmeldung, Info und Wegweiser, Auf- und Abbauen, Stände, Plakate, Flipcharts und vieles mehr. Wir freuen uns über alle, die anpacken!“

Falls ihr genügend Kapazitäten habt, teilt uns bitte mit, ob ihr euch als Helfer_innen für Aufgaben, die im Rahmen der Durchführung des Festivals entstehen, anbieten könnt (Gebt hierbei bitte auch die Tage an und von Euch gewählte Zeiträume.)
Wir suchen hierfür Leute in der Tierbefreiungsbewegung!

Wenn Ihr Schlafplätze braucht, wendet Euch frühzeitig an uns:
tierbefreiung2blockupy@riseup.net

Wenn Ihr auf dem neuesten Stand der Dinge rund um Tierbefreiung goes Blockupy sein
wollt, dann schreibt uns eine Email und wir tragen euch auf dem Newsletter ein.

Euer Bündnis „Tierbefreiung goes Blockupy”

Email: tierbefreiung2blockupy@riseup.net
Internet: http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de

Einladung zum Blockupy-Festival | 20.-23. November | Frankfurt am Main

blockupy11.2014banner

Das Bündnis „Tierbefreiung goes Blockupy”, an dem die Antispeziesistische Aktion teilnimmt, läd alle Tierrechtler*innen und Tierbefreier*innen zur Beteiligung an dem Blockupy-Festival vom 20.-23.11.2014 in Frankfurt ein und bittet um Mithilfe in der einen oder anderen Schicht.

Unter dem Label „Blockupy” sammelt sich seit 2012 in Frankfurt ein breites Bündnis von linken Gruppen, Gewerkschaften und Netzwerken, um gegen die grausame europäische Krisenpolitik zu protestieren. Tierbefreier*innen und Tierrechtler*innen waren von Anfang an mit dabei, weil die Krisenpolitik eine Schwachstelle im kapitalistischen System – der Ursache der Ausbeutung von Mensch und Tier – darstellt. Nach den Massenblockaden der Europäischen Zentralbank 2012 und 2013 und den dezentralen Aktionen im Mai 2014 laden wir mit Blockupy im November zu einem Festival ein (siehe http://blockupy.org/festival2014).

Unter den Hashtags #talk #dance #act wird Blockupy Ende November in Frankfurt mit einem Festival von Diskussionen, einem Party- und Kulturprogramm und einem Aktionstag seine Proteste gegen das kapitalistische Krisenregime fortsetzen. Während sich die Krisenverwalter zur Euro Finance Week in Frankfurt für Gespräche treffen und die Europäische Zentralbank ihren Umzug in ihren neuen Palast gestaltet, werden wir uns mit anderen linken Gruppen dort treffen, um ihnen in die Suppe zu spucken. Seid dabei und kämpft mit!

Vom 20.-23. November 2014 werden an verschiedenen Orten in Frankfurt zahlreiche Workshops und auch Stadtführungen zur Ausbeutungs-, Austeritäts- und Ausgrenzungspolitik der kapitalistischen Krisenprofiteure angeboten. Daneben werden fünf mehrtägige Arbeitsgruppen wichtiger Bestandteil des Festival-Programms sein, in denen inhaltlich über zentrale Fragen diskutiert und Positionen erarbeitet werden sollen (siehe blockupy.org…/arbeitsgruppen). An den Abenden wird es Parties, Kino und Konzerte geben, u.a. mit den HipHop-Allstars von ticktickBoom.

Auch wir, das Bündnis „Tierbefreiung goes Blockupy”, werden uns und das Thema Tierbefreiung einbringen und veranstalten am Freitag, 21.November von 14-16 Uhr einen Workshop auf dem Blockupy-Festival, zu dem ihr herzlich eingeladen seid:
Natur und Tiere in der gesellschaftlichen Krise
Im Keller des Gesellschaftsbaus: Krisengespräche für eine grenzübergreifende Befreiung
(voraussichtlicher Ort: Café ExZess, Leipziger Straße 91. Bitte schaut vorher nochmals auf das Programm des Blockupy-Festivals, online unter: blockupy.org…/programm )
Eine Beschreibung des Workshops findet Ihr unter:
tierbefreiung2blockupy.blogsport.de…blockupy-festival

Am Aktionstag, Samstag den 22. November 2014, wollen wir symbolisch beim Umzug der Europäischen Zentralbank (EZB) mit anpacken. Wir bringen ihr all das in Umzugskartons zurück, was auf den Müllhaufen der Geschichte gehört: Neben der Ausbeutung, Ausgrenzung und Unterdrückung von Menschen, neben Kriegen, der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen und vielem mehr gehört zu diesem Müll natürlich auch die systematische Gewalt gegen Tiere in der menschlichen Gesellschaft!

Zur Zeit ist Blockupy der größte Versuch, über Bewegungsgrenzen hinweg das kapitalistische System an empfindlichen Stellen zu treffen. Unser Engagement dabei hat deutlich dazu beigetragen, die Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Bewegungen voranzubringen und Tierbefreiung auch dort zu einem Thema zu machen.
Deshalb unterstützt bitte die Aktionen, nehmt an den Veranstaltungen teil und bringt eigene Ideen ein!
Es ist Zeit, grenzübergreifende Solidarität Praxis werden zu lassen und bewegungsübergreifend zur Tat zu schreiten, um die Befreiung aller Ausgebeuteten zu verwirklichen. Nur gemeinsam sind der Angriff auf die Herrschaftsverhältnisse und eine solidarische Produktionsweise möglich!

    Aufruf aus dem Blockupy-Newsletter: „Helfer*innen fürs Festival gesucht!

Blockupy ist immer das, was wir gemeinsam daraus machen. Auch fürs Blockupy-Festival gibt es kein Büro, keine Jobs – dafür jede Menge Handarbeit. Nur damit wird’s gelingen. Gesucht werden jetzt viele Menschen mit Begeisterung für das was nötig ist – Technik und Anmeldung, Info und Wegweiser, Auf- und Abbauen, Stände, Plakate, Flipcharts und vieles mehr. Wir freuen uns über alle, die anpacken!“

Falls ihr genügend Kapazitäten habt, teilt uns bitte mit, ob ihr euch als Helfer_innen für Aufgaben, die im Rahmen der Durchführung des Festivals entstehen, anbieten könnt (Gebt hierbei bitte auch die Tage an und von Euch gewählte Zeiträume.)
Wir suchen hierfür Leute in der Tierbefreiungsbewegung!

Wenn Ihr Schlafplätze braucht, wendet Euch frühzeitig an uns:
tierbefreiung2blockupy@riseup.net

Wenn Ihr auf dem neuesten Stand der Dinge rund um Tierbefreiung goes Blockupy sein
wollt, dann schreibt uns eine Email und wir tragen euch auf dem Newsletter ein.

Euer Bündnis „Tierbefreiung goes Blockupy”

Email: tierbefreiung2blockupy@riseup.net
Internet: http://tierbefreiung2blockupy.blogsport.de

Demonstration gegen Affenversuche in Stuttgart


Am 20. September 2014 gingen über 1200 Menschen gegen die Affenversuche am Max Planck Institut Tübingen (MPI) auf die Straße (unser Demobericht). Damit wurde diese Demonstration zu einer der größten Tierrechtsdemos der letzten Jahre in ganz Deutschland. Die Aufdeckungen der Tierrechtsvereinigung SOKO Tierschutz via Stern TV konnten zahlreiche Menschen mobilisieren, die zuvor noch nicht gegen die Versuche auf die Straße gegangen waren.

Nach diesem Erfolg wird es nun in der Landeshauptstadt Stuttgart eine weitere Demonstration gegen die Affenversuche geben. Inhaltlich ergibt diese Ortswahl durchaus Sinn, schließlich hat die hier ansässige grün-rote-Landesregierung (welche wohl nicht zuletzt durch das von der Masse der Stuttgarter abgelehnte Großprojekt Stuttgart 21 an die Regierungsmacht gekommen ist) erheblichen Einfluss auf die Fortführung der Affenversuche. Da die Grünen in ihrem Wahlprogramm zur Landtagswahl 2011 eine Reduzierung von Tierversuchen allgemein und die Abschaffung der Affenversuche im Besonderen versprachen, gilt es, sie an ihr gebrochenes Wahlversprechen zu erinnern!

Kommt zahlreich zur Demonstration! Samstag, 25. Oktober, 14 Uhr, Schlossplatz (Fahnenrondell)!
Zur gemeinsamen Anfahrt treffen wir uns um 12.20 Uhr am Tübinger Hauptbahnhof!

Flyer download hier!

Tübinger Affenversuche: Undercover-Aufnahmen und Demonstration

Ein Aktivist der SOKO Tierschutz hat heimliche Aufnahmen im Affenlabor des Max-Planck-Institut aus Tübingen gemacht! Gegen die Versuche gibt es schon lange Proteste (mehr dazu in unserer Kategorie Tierversuche). Heute Abend werden die Aufnahmen bei stern TV veröffentlicht (22 Uhr 15, RTL). Mehr Infos gibt es hier.

Am Samstag, 20. September, findet eine Demonstration gegen die Affenversuche in Tübingen statt.

Aufruf Blockupy 2014

Viel wird beim Kampf um eine be­frie­de­te und so­li­da­ri­sche Ge­sell­schaft, in der sich Men­schen und Tiere frei ent­wi­ckeln und frei leben kön­nen, davon ab­hän­gen, in­wie­weit die Frei­heit von Men­schen und Tie­ren als mit­ein­an­der ver­bun­den er­kannt wird. Nicht we­ni­ger wird Vor­aus­set­zung sein, dass Men­schen ein Be­dürf­nis ent­wi­ckeln, die ge­gen­wär­ti­gen re­pres­si­ven Ver­hält­nis­se zu über­win­den, und be­reit sind, diese Über­win­dung in der all­täg­li­chen und po­li­ti­schen Pra­xis zu­sam­men mit an­de­ren eman­zi­pa­to­ri­schen Kräf­ten zu er­kämp­fen.
Die Block­u­py-​Pro­tes­te gegen Ka­pi­ta­lis­mus, Aus­beu­tung, Aus­gren­zung und Ver­elen­dung hal­ten ein Po­ten­zi­al be­reit, sich in den ge­mein­sa­men Kampf ein­zu­brin­gen und die Fremd-​ und Selbst­ver­en­gung der Tier­be­frei­ungs­idee und -​pra­xis auf­zu­he­ben. Das Bünd­nis „Tier­be­frei­ung goes Block­u­py“ ruft in­so­fern auf, sich auch 2014 bei Block­u­py zu en­ga­gie­ren und die­ses Po­ten­zi­al zu nut­zen.

Im No­vem­ber 2013 wurde auf der trans­na­tio­na­len Ak­ti­ons­kon­fe­renz in Frank­furt so­dann be­schlos­sen, im Mai bei de­zen­tra­len Ak­ti­ons­ta­gen trans­na­tio­nal gegen den Ka­pi­ta­lis­mus, gegen die Troi­ka und die damit zu­sam­men­hän­gen­de Ver­elen­dungs­po­li­tik und Ver­schär­fung der Aus­beu­tungs­ver­hält­nis­se an­zu­ge­hen und sich gleich­zei­tig einer jeg­li­chen rechts­po­pu­lis­ti­schen und na­tio­na­lis­ti­schen Eu­ro­pa­kri­tik ent­ge­gen­ge­stellt. Der Kampf um So­li­da­ri­tät, Com­mons (Ge­mein­gü­ter) und De­mo­kra­tie (von unten) wurde von einem Teil der Teil­neh­mer_in­nen als ers­tes ge­mein­sa­mes Ziel be­schlos­sen. Au­ßer­dem wurde die Stö­rung der Er­öff­nungs­fei­er der neuen EZB im Herbst/Win­ter 2014 in Frank­furt aus­ge­ru­fen. Da das ge­naue Datum der Er­öff­nungs­ze­re­mo­nie noch nicht fest­steht, wird zum „Tag X“ mo­bi­li­siert.
Wie auch im Jahr zuvor soll die­ses Groß­er­eig­nis ein­ge­bun­den sein in eine fünf­tä­gi­ge Ak­ti­ons-​ und Theo­rie­wo­che mit ver­schie­de­nen Pro­tes­ten, mit in­halt­li­cher Ar­beit sowie Dis­kus­si­ons-​ und Ver­net­zungs­mög­lich­kei­ten. Hier­für soll es unter an­de­rem er­neut ein Camp geben und eine Kon­fe­renz durch­ge­führt wer­den.

Ak­ti­vis­t_in­nen aus der Tier­be­frei­ungs­be­we­gung waren bei fast allen Tref­fen be­tei­ligt und haben be­schlos­sen, sich ver­mehrt bei Block­u­py – in die Pro­tes­te aber auch in die Vor­be­rei­tung und Or­ga­ni­sa­ti­on – ein­zu­brin­gen und Block­u­py zu un­ter­stüt­zen. Als Ar­beits­ti­tel des Bünd­nis­ses wurde bei einem Tref­fen im März „Tier­be­frei­ung goes Block­u­py“ ge­wählt. Vier, mit­ein­an­der ver­schränk­te Auf­ga­ben sind die­sem Zu­sam­men­schluss zen­tral:

1. In­ner­halb des Block­u­py-​Bünd­nis­ses und der ra­di­ka­len Lin­ken die Be­frei­ung der Tiere als le­bens­not­wen­dig für die tier­li­chen In­di­vi­du­en und als wich­ti­gen Teil des Kamp­fes gegen Un­ter­drü­ckung, Ka­pi­ta­lis­mus und Klas­sen­ge­sell­schaft be­wusst ma­chen und zu­gleich für die kämp­fen­de Pra­xis neue Bünd­nis­part­ner su­chen;
2. Im Rah­men der Block­u­py-​Pro­tes­te die Tier­rechts-​ und Tier­be­frei­ungs­be­we­gung auf­for­dern und un­ter­stüt­zen, ihre Ar­beit an der Ge­sell­schafts­ana­ly­se vor­an­zu­trei­ben, die der­zei­ti­gen un­ter­schied­li­chen Po­si­tio­nen und deren ge­sell­schafts­po­li­ti­schen Kon­se­quen­zen of­fen­zu­le­gen und Wi­der­sprü­che auf­zu­zei­gen;
3. Zu­sam­men mit den an­de­ren Ak­ti­ven der Tier­be­frei­ungs­be­we­gung er­ar­bei­ten, warum deren Ziele mit den an­de­ren Zie­len der ra­di­ka­len Lin­ken ver­bun­den sind;
4. In­ner­halb des Block­u­py-​Bünd­nis­ses und aus der ge­mein­sa­men kämp­fen­den Pra­xis her­aus eine eman­zi­pa­to­ri­sche Ge­sell­schafts­kri­tik ent­wi­ckeln und ge­mein­sam Mög­lich­kei­ten zur grund­le­gen­den Ge­sell­schafts­ver­än­de­rung er­ar­bei­ten und durch­zu­set­zen ver­su­chen.

Um diese Auf­ga­ben wahr­neh­men zu kön­nen, be­nö­ti­gen wir die Un­ter­stüt­zung und Ein­mi­schung mög­lichst Vie­ler. Wir rufen hier­mit auf, sich an den Pro­tes­ten zu be­tei­li­gen und sich im Zu­sam­men­schluss „Tier­be­frei­ung goes Block­u­py“ und/oder im Block­u­py-​Bünd­nis ein­zu­brin­gen. In­for­ma­tio­nen und kon­kre­te An­ga­ben fin­det ihr auf den unten ste­hen­den Web­sei­ten. Unten ste­hen zudem die vor­erst wich­tigs­ten Ter­mi­ne.

Zu den de­zen­tra­len Ak­ti­ons­ta­gen im Mai haben wir ver­ein­bart, un­se­re Pro­tes­te auf die Fleisch­in­dus­trie zu kon­zen­trie­ren: von den Stäl­len, den Trans­port­un­ter­neh­men und Schlacht­hö­fen, bis hin zu den Zer­le­ge-​ und Ver­ar­bei­tungs­be­trie­ben, dem Groß- und Ein­zel­han­del und den klei­nen Metz­ge­rei­en. Hier­bei soll so­dann im Sinne des Block­u­py-​Ge­dan­kens nicht nur gegen die an den Tie­ren ver­üb­te Ge­walt, ihre Ge­fan­gen­hal­tung, Un­frei­heit, Un­ter­drü­ckung und Tö­tung pro­tes­tiert wer­den, son­dern auch gegen die Ent­frem­dungs-​ und Un­ter­drü­ckungs­pro­zes­se, denen die in den Be­trie­ben ar­bei­ten­den Men­schen aus­ge­setzt sind; nicht zu­letzt auch gegen die mit der Fleisch­pro­duk­ti­on ver­bun­de­nen Herr­schafts­ver­hält­nis­se ge­gen­über Men­schen im­pe­ria­lis­tisch un­ter­wor­fe­ner Län­der und man­nig­fal­ti­gen de­struk­ti­ven Ein­grif­fen in die Natur.

Ter­mi­ne:
Mai-​Ak­ti­ons­ta­ge 2014: Eu­ro­pa­wei­te de­zen­tra­le Ak­ti­ons­wo­che vom 15. bis 25. Mai 2014

15. Mai: Pro­tes­te zum Jah­res­tag der spa­ni­schen 15M-​Be­we­gung sowie gegen den EU-​Gip­fel in Brüs­sel
16. Mai: lo­ka­le Ak­tio­nen in zahl­rei­chen Städ­ten in Eu­ro­pa
17. Mai: grö­ße­re Pro­tes­te in den vier deut­schen Städ­ten Ber­lin, Ham­burg, Düs­sel­dorf und Stutt­gart
vom 15. bis 25. Mai: de­zen­tra­le Pro­tes­te der Tier­be­frei­ungs­be­we­gung gegen die Fleisch­in­dus­trie

Ak­ti­ons­ta­ge im Herbst/Win­ter 2014:

Mo­bi­li­sie­rung nach Frank­furt zum „Tag X“
Ak­tio­nen gegen die Er­öff­nung des neuen Ge­bäu­des der Eu­ro­päi­schen Zen­tral­bank (EZB)
Ak­tio­nen gegen Ka­pi­ta­lis­mus, Aus­beu­tung, Un­ter­drü­ckung, Zer­stö­rung, Ver­elen­dung etc.
Camp
Kon­fe­renz

Die Antispeziesistische Aktion Tübingen mobilisiert zum Tierbefreiungsblock der Blockupy-Demonstration am 17.Mai in Stuttgart um 12 Uhr. Gemeinsame Anfahrt von Tübingen 9:32 auf Gleis 2 am Hbf Tübingen, in Reutlingen 9:43 auf Gleis 1.

Weitere Infos und Material auf der Homepage von Blockupy goes Tierbefreiung

NachtTanzDemo Reutlingen

Aufruf zur Nachttanzdemo in Reutlingen:

Die Stadt gehört allen!?!

Durch ständige Modernisierung und Aufwertung sollen Städte anhand ihres Erscheinungsbilds zu Aushängeschildern der jeweiligen Gemeinden werden, in der ewigen Konkurrenz als Unternehmensstandorte und Einkaufsstädte. Daher gibt es, z.B. in Reutlingen, zig Möglichkeiten auf unterschiedlichste Weise Geld los zu werden: Viele ’schicke‘ Cafes, eine große Auswahl an Bekleidungsgeschäften, eine ‚wunderschöne‘ Stadthalle und weitere, von Konsumzwang geprägte Räume, in denen man sich wunderbar wohlfühlen kann.
Doch wo gehst du hin, wenn du gerade kein Geld ausgeben möchtest oder ausgeben kannst? Wenn du dich in einem ungezwungenen Rahmen mit Freunden treffen möchtest? Wenn du genau das machen möchtest, worauf du gerade Lust hast? Dann sieht die Lage in Städten weniger rosig aus. Aus Cafeś wird man raus geworfen, in Einkaufszentren vergrault man angeblich die zahlungskräftige Kundschaft und in einem Klamottenladen abzuhängen, ohne etwas Schönes kaufen zu können, war ja auch noch nie sehr verlockend.
Die wenigen Orte wie z. B. Parks, Plätze und Soziale Zentren, die uns für ein selbstbestimmtes Zusammenleben verbleiben, werden täglich von sogenannten Ordnungskräften durchstreift und kontrolliert, um die Gesetze durchzusetzen und jegliche Ansätze von selbstbestimmten und spontanen Zusammenkünften von Menschen zu unterbinden, also die sogenannte öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten.
So wird beispielsweise in Reutlingen in der Pomologie, einem Stadtpark, nach 23 Uhr jede Ansammlung von Menschen, die als Jugendliche eingestuft werden, konsequent aufgelöst; zur Not auch mal mit Hilfe eines Polizeihubschraubers, der ’sowieso gerade in der Nähe war‘.



Das autonome Jugend- und Kulturzentrum Zelle: Basisdemokratisch und konsequent unkommerziell

In Reutlingen läuft halt alles etwas ordentlicher ab

Beim Autonomen Jugendzentrum „Kulturschock Zelle“ schaut man deswegen bei Partys auch mal genauer hin und analysiert die Aufbauten bei größeren Veranstaltungen: Der Bauzaun mit befestigten Planen sei dazu da, Drogenkonsument*innen zu schützen und beim Chilloutbereich handle es sich um den Drogenmarktplatz, der nur dazu einlade, Drogen zu kaufen und anschließend zu konsumieren.
Nicht nur bei den kreativen Bauten ist ein geschultes Auge gefragt. Auch bei der Inspektion des Intimbereichs einiger junger Gäste auf illegale Substanzen geht man gründlich vor. Man will ja nicht aufgrund von verhältnismäßigem und stichprobenartigem Vorgehen mit leeren Händen nach Hause gehen. Auch wenn mal keine Party ist, weiß sich die Polizei hier zu helfen und schickt bei einer Mitarbeiter*innen-Versammlung gleich sechs Einsatzfahrzeuge zur Zelle, um unter einem Vorwand die Personalien der interessierten Menschen und Mitarbeiter*innen festzustellen.

Zelle vs. Stadtverwaltung

Dieses Vorgehen knüpft nahtlos an das der Reutlinger Stadtverwaltung an. Diese versucht mithilfe einer Gaststättenkonzession einen angemessenen Hebel zu finden, um die Autonomie der Zelle einzuschränken und in den Zapfhahn des Gaststättenrechts zu pressen. Durch eine Konzession müssten einmal mehr Verantwortliche deklariert werden, die im Falle eines Vergehens gegen die Rahmenbedingungen den Kopf hinhalten müssten. Doch das ist nicht der Grund, warum die Konzession von der Zelle so konsequent verweigert wird. Ein solch juristisches Konstrukt öffnet der Stadtverwaltung Tür und Tor für nahezu alle nur erdenklichen Repressionsmaßnahmen.
Als hätte die Stadt nicht schon über diverse Verfügungen genügend Spielraum, um den Leuten der Zelle das Leben schwer zu machen. Ein Beispiel wäre da noch die aktuellste Idee des Ordnungsamtsleiters Albert Keppler. Dieser versuchte, mithilfe einer Verfügung, der Polizei Zutritt zu Veranstaltungen in der Zelle zu verschaffen. Bei Nichtbeachtung seitens der Zelle wurde ein Ordnungsgeld in Höhe von 5000 € angedroht. Diese Verfügung zog er allerdings nach Kritik der Zelle zurück. Ob der rechtliche Rahmen dafür nichts hergibt oder ob Herr Keppler seinen „guten Willen“ zeigen wollte, ist zunächst noch unklar.


Die Zelle besteht seit 1968 und ist ein Freiraum im doppelten Sinne: Gäste sind frei von Konsumzwängen und oft auch von Eintrittspreisen; Alle können frei mitarbeiten und basisdemokratische alle Regeln mitgestalten. Natürlich nur so frei wie es in den kapitalistischen Widersprüchen geht, wo (gegenseitiger und innerer) Konsumzwang und Geld- und damit Zeitnot Standard sind.

Wer uns am selbstbestimmten Leben hindert, soll unseren Widerstand spüren!

Fakt ist: Wir werden uns als Gäste der Zelle weiterhin konsequent gegen Polizisten auf der Insel wehren und dies auch mit dem notwendigen zivilen Ungehorsam durchsetzen. Wer uns bei Demonstrationen verhaut, uns auf offener Straße, gegen unseren Willen, in die Unterhose fasst und uns am selbstbestimmten Leben auch nur im kleinsten hindert, sollte unseren Widerstand spüren! Wir erklären uns außerdem ausdrücklich solidarisch mit den Menschen in Hamburg, Berlin und überall auf der Welt, die diesen Repressalien noch viel schlimmer ausgesetzt sind als wir!
Rassistische und fremdenfeindliche Tendenzen mehren sich in unserer Gesellschaft. Deutschlandweit wurden in den letzten Monaten Flüchtlingsunterkünfte angegriffen. Die Polizei tappt so gut wie immer im Dunkeln und kann angeblich keine rassistischen Motive erkennen. Die meisten Flüchtlingsunterkünfte befinden sich oft weit ab der Kernstadt in abgelegenen Gebieten. Da Flüchtlinge entgegen populistischen Aussagen hier nicht wie „Gott in Frankreich“ leben, können sie sich oft nicht leisten, überhaupt in irgend einer Weise am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Es macht uns wütend, wenn Menschen die vor Kriegen und Mißständen aus ihrer Heimat fliehen, auch dort wo sie Schutz suchen, um ihr Leben fürchten müssen. Wir stellen uns gegen Europas menschenverachtende Politik der Abschottung gegen Flüchtlinge, denn sie kostet täglich Menschen das Leben. Neben Frontex und prügelnden Cops sind auch die homo- und transphoben Proteste gegen den Bildungsplan 2015 in Baden-Württemberg gemeint, auf die wir besonders aufmerksam machen wollen. Wir sehen darin nur die Spitze eines homophoben Eisbergs in dieser Gesellschaft. Häufig darf man sich in diesem Diskurs Sätze anhören wie ‚Ich bin ja nicht homophob, aber wenn mein Sohn schwul wäre, würde ich mir Sorgen machen‘. Wir glauben, dass Homo- und Transphobie große Probleme in dieser Gesellschaft sind, in der die heterosexuelle Orientierung als Norm betrachtet wird.

The Problem isn‘t that I see sexism everywhere – the Problem is that you don‘t!

Es ist einfach ekelhaft, dass Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, ihres äußeren Erscheinungsbilds oder ihres Verhaltens diskriminiert werden. Dass Menschen anhand ihres Verhaltens diskriminiert werden, steht oft im Zusammenhang mit dem sexistischen Normalzustand. Dieser Zustand beschreibt zwei konstruierte Geschlechter, denen dann auch bestimmte Verhaltensweisen und Eigenschaften zugeschrieben werden. Die sogenannte ‚Frau‘ wird als weich, gefühlvoll, schwach und ängstlich beschrieben, wogegen der sogenannte ‚Mann‘ als stark, unbeugsam, gefühlskalt und rational dargestellt wird. Wenn ‚Frauen‘ wechselnde Sexualkontakte haben, gelten sie als ‚Schlampen‘, ‚Männer‘ hingegen als besonders ‚männlich‘.
Reutlingen ist, wie vermutlich jede andere Stadt, eine Projektionsfläche genau dieses sexistischen Normalzustands in unserer Gesellschaft. So lassen z. B. Clubs junge ‚Frauen‘ als Engel verkleidet in der Fußgängerzone Flyer verteilen oder Bilder auf ihre Plakate drucken, die das ‚weibliche‘ Geschlecht nur noch auf Äußerlichkeiten reduziert. Doch als wäre das nicht genug, setzt ein Reutlinger Club noch eins drauf. Dort ersetzen leicht bekleidete ‚weibliche‘ Schaufensterpuppen hinter einer Scheibe die Keramik der Pissrinne.
Nicht nur Clubs versuchen ganz nach dem Motto ’sex sells‘ Werbung zu machen. Auch auf großen beleuchteten Litfaßsäulen sieht mensch die Werbung der ‚Bildzeitung‘ oder die von ‚West‘-Zigaretten auf denen immer wieder dieselben Muster zu erkennen sind.


Die Zelle ist nicht nur physisch, sondern auch im übertragenden Sinne auf einer Insel: Abseits der kleinen Großstadt mit hoher Millionärsdichte, deren größter Zeitungs-Chefredakteur Vorstand des evangelikalen Medienverbandes ist.

Zurück zur Stadtpolitik

Wenn man also eine moderne Stadt wie Reutlingen betrachtet, ist diese kaum noch ein Raum für diejenigen, die dort leben wollen. Vielmehr steht bei der modernen Stadtplanung die profitorientierte Verwertung der Menschen über ihren Bedürfnissen. Das zeigt sich beispielsweise beim neuesten Projekt der Stadt Reutlingen: Beim sogenannten ‚Bebauungsplan K8′ geht es darum Altstadthäuser abzureißen und diese durch ein Einkaufsparadies mit Wohnmöglichkeiten auf ‚hohem Niveau‘ zu ersetzen. Das Schema wiederholt sich derzeit überall auf der Welt, die bisherigen Mieter*innen, die nicht in das Bild einer schicken Stadt passen oder sich die Wohnungen nicht mehr leisten können, werden auf die Straße gesetzt, die Wohnungen aufgewertet damit sie mit mehr Profit abwerfen.
Wir wollen an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dies nur Beispiele in der Stadtentwicklung von Reutlingen sind, diese aber andere Städte als Vorbilder haben. Es ist uns auch wichtig das unsere Kritik, die wir formulieren, nicht den Luxus oder die Modernisierung der Stadt angreift, sondern die daraus resultierende Verdrängung der Menschen die sich diese Entwicklungen nicht leisten können oder das nicht wollen.
Diesen Zustand sehen wir als Teil eines großen Gesamtproblems, allerdings wollen wir nicht bis zu einer herbeigeredeten ‚Revolution‘ damit warten, uns den öffentlichen Raum wieder anzueignen.
Ihr könnt euch spontan ohne Erlaubnis zusammen finden, die Stadt malerisch verschönern, Streetart betreiben, für kulturelle Zentren kämpfen und euch an bestehenden Zentren beteiligen. Vielleicht wäre es auch mal wieder Zeit das Ordnungsamt mit feierwütigen Menschen zu besuchen oder sich den öffentlichen Raum durch gemeinsame Aktivitäten wie Outdoorkino, Straßenfest und vieles mehr zurück zu erkämpfen!
Wir wollen jedenfalls hier und jetzt beginnen und zwar mit dem was wir am allerliebsten machen: Feiernd mit Hunderten von Menschen denen es ähnlich geht wie uns!
Wir rufen daher zur überregionalen Nachttanzdemo in Reutlingen auf. Kommt zahlreich und beteiligt euch mit kreativen und vielfältigen Aktionen an der Demo!

Samstag 26.04.2014 um 16 Uhr am Hauptbahnhof in Reutlingen

Die Antispeziesistische Aktion Tübingen ist Unterstützerin der Nachttanzdemo. Pennplatzbörse, Aufruf auf Englisch, aktuelle Infos und mehr auf der Homepage der Nachttanzdemo. Infos über das autonome reutlinger Kultur- und Jugendzentrum auf der Homepage der Zelle.

Workshop auf dem Sturm&Klang-Festival

Am 5. April findet in Reutlingen wie jedes Jahr das Sturm&Klang-Festival statt. Nachmittags werden Workshops angeboten, abends können dann ein Konzert mit drei Bands im Kulturzentrum Franz.k und eine Party im autonomen Zentrum Zelle besucht werden – für die Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer kostenlos. Die Workshops finden im Haus der Jugend in der Museumstraße 7 in Reutlingen statt. (Openstreetmap).

Von 14 bis 16 Uhr findet ein Workshop der Antispeziesistischen Aktion Tübingen statt.

Ankündigungstext:

Für die Befreiung von Mensch und Tier – Was bedeutet gesellschaftliche Tierbefreiung?

Ungeachtet des Vegan-Hypes besteht die Forderung nach der Befreiung von Mensch und Tier. Was steckt dahinter? Wieso leiden unter der Ausbeutung der Tiere auch wir Menschen? Warum muss also die Befreiung des Menschen auch die Befreiung der Tiere einschließen? Was hat Rassismus und Sexismus mit der Ausbeutung der Tiere zu tun? Und kann die Umstellung auf vegane Ernährung (alleine) die Tiere befreien? Oder welche Aktionsformen der Tierbefreiung gibt es noch? Und was wäre nötig um sowohl Mensch als auch Tier zu befreien? In diesem Workshop wollen wir diese Fragen gemeinsam und uns gegenseitig (möglichst weitgehend) beantworten.

Das gesamte Programm ist auf http://sturmundklang.net/ zu finden.

Veganer Brunch und Buch-Release-Party

Aus Tübingen werden sicher viele Bücher veröffentlicht; dass ein Band der beliebten theorie.org-Reihe des Schmetterling-Verlags aus Tübingen kommt, ist schon eher ungewöhnlich. Anfang Oktober ist der Band Antispeziesismus in der Reihe erschienen. Und da der Verfasser Mitglied unserer Gruppe ist, wollen wir das öffentlich feiern. Am Sonntag gibt es deshalb einen Brunch mit Lesung aus dem Buch durch den Autor, Live-Musik mit der Liedermacherin Bea Bacher aus Stuttgart und einem Antispeziesismus-Quiz.

Sonntag, 8. Dezember 2013
ab 12 Uhr
Hausbar der Münzgasse 13 (Blauer Salon)

Es laden ein: Antispeziesistische Aktion Tübingen, cafecolectiva und Black Rose Records.

Der Erlös geht an Mastanlagen Widerstand.

Gerne dürfen Kuchen oder anderes Essen (vegan) mitgebracht werden.




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