Archiv der Kategorie 'Pelz'

Tübingen Pelzfrei 2015

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Am kommenden Samstag den 31.1.2015 findet wieder die alljährliche Tübingen Pelzfrei Demo in Form eines Trauerzugs statt. Organisiert wird die Demonstration von der Tübinger Tierrechtsgruppe Act for Animals, ehemals Tübingen für Tiere. Der Demonstrationszug beginnt um 13 Uhr am Marktplatz Tübingen, wo von 11 bis 17 Uhr Infostände zu diesem Thema stehen werden.
Bitte dunkel gekleidet auf die Demo kommen, um den Trauerzug zu seiner Geltung zu bringen!

Die Demonstration wird an Pelzläden und Läden die Pelze oder Pelz-Teile im Sortiment führen vorbeiziehen und an einigen von ihnen stehen bleiben um Redebeiträge zu hören. Eines der größten Modehäuser in Tübingen die Pelze verkaufen ist ohne Zweifel das Modehaus Zinser, welches sich besonders durch Zensur in der hier wichtigsten Lokalzeitung Tübinger Tagblatt aufgefallen ist. Die Antispeziesistische Aktion Tübingen veröffentlichte auf dieser Homepage Artikel zur Zensur durch Zinser beim Tagblatt 2010 , zur Tübingen Pelzfrei und der Zensur für Zinser 2012 und zum Einschüchterungsversuch seitens des Zinser gegenüber UnterstützerInnen der Pelzkampagne ebenfalls 2012.

Tübingen Pelzfrei 2013

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

Datum: 23. November 2013
Ort: Tübingen, Marktplatz
Infostände: Ab 12:00 Uhr
Demo-Beginn: 14:00 Uhr

Die Demonstration findet in Form eines Trauerzuges statt. Der Veranstalter bittet um entsprechende Kleidung und darum, auf Skandieren zu verzichten.

Weitere Informationen auf tuebingen-fuer-tiere.de.

Stuttgart Pelzfrei 2013

Zum achten Mal fand gestern Stuttgarts größte Demonstration für Tierrechte, die „Stuttgart Pelzfrei“ statt. Knapp 400 Aktivistinnen und Aktivisten und damit etwa 70 mehr als im Vorjahr folgtem dem Aufruf der Tierechtsinitiative Region Stuttgart. Im Vorfeld des Demonstrationszuges bestand am Schlossplatz die Gelegenheit, sich an zahlreichen Informationsständen verschiedener Tierrechtsinitiativen über die Methoden der Pelzindustrie sowie über andere Bereiche der Tierausbeutung in unserer Gesellschaft zu informieren. Der Demonstrationszug, beginnend mit einer Auftaktrede, führte zunächst zu Breuninger, einem der Hauptziele der Demonstration und einem der letzten Modehäuser in Stuttgart, die nach wie vor mit Echtpelzartikeln handeln. Weitere Ziele des Demonstrationszuges waren Fur Style JL, Max Mara und René Lezard, die allesamt noch Echtpelzartikel führen und teilweise sogar darauf spezialisiert sind. Mehr Fotos von der Demonstration gibt es auf unserer Facebook-Seite. Hier gibt es einen Fernsehbericht über die Demonstration, hier das Video der Tierrechtsinitiative Region Stuttgart.

Zensur für Zinser?!

Das „Schwäbische Tagblatt“ hat zum ersten Mal einen Leserbrief von uns veröffentlicht, in dem Mode Zinser, ein großer Anzeigenkunde der Zeitung, als das Hauptziel der Tübinger Anti-Pelz-Aktivitäten benannt wird. In der Vergangenheit waren solche Leserbriefe abgelehnt worden (zur Vorgeschichte: „Schwäbisches Tagblatt“: Zensur für Zinser, Mode Zinser „ermittelt“ gegen Tierrechtsverein). Unser Brief wurde diesmal zwar abgedruckt, allerdings wesentlich gekürzt. Die gekürzte Passage lautete: „Bereits damals betrieb das TAGBLATT ‚Zensur für Zinser‘: Es ließ den großen Anzeigenkunden in den Berichten unerwähnt und weigerte sich, Leserbriefe, in denen Zinser genannt wurde, abzudrucken. Pflicht kritischer Journalisten wäre es, den Machenschaften der Zinser-Gruppe nachzugehen: Als der Verein Tübingen für Tiere e.V. regelmäßig Protestaktionen vor der Tübinger Filiale des Modehauses veranstaltete und Zinser offenbar keinen Erfolg darin hatte, diese Aktionen auf dem rechtlichen Weg zu unterbinden, griff das Unternehmen zu drastischeren Mitteln: Es gab Droh-Anrufe bei Mitgliedern des Vereins, in denen Sätze fielen wie ‚Wer uns kaputt macht, den machen wir kaputt!‘, ‚Wir ermitteln gegen Sie‘ und ‚Weiß Ihr Arbeitgeber davon?‘. Kein Wort davon im TAGBLATT!“

Tübingen Pelzfrei 2012

Der Verein Tübingen für Tiere hat am 24. November in Kooperation mit weiteren Organisationen Tübingens erste Anti-Pelz-Demonstration veranstaltet. Ungefähr 140 Menschen setzten ein deutliches Zeichen für den Ausstieg aus dem Echtpelzverkauf und gegen die Pelzindustrie.

Die Demonstration führte vom Marktplatz durch die Innenstadt vorbei an pelzführenden Boutiquen über die Neckarbrücke zu Mode Zinser, dem größten pelzverkaufenden Geschäft in Tübingen, dann zurück zum Marktplatz. Vor den Boutiquen und Läden wurden Reden gehalten und symbolisch ein Pelz mit einem gehäuteten Tier niedergelegt.

Die Demonstration wurde entgegen ihrer herkömmlichen Austragungsform als Trauerzug durchgeführt. Aufmerksamkeit sollte nicht durch lautes Skandieren erlangt werden, sondern gegenteilig durch Ruhe und Andacht. Es wurde Trauermusik gespielt und die Demonstranten trugen neben Transparenten und Schildern auch Kerzen.

Über den gesamten Nachmittag waren am Marktplatz mehrere Organisationen mit Infoständen vertreten, u.a. Die Tierfreunde e.V., Animal Equality Germany, die Tierrechtsinitiative Region Stuttgart (TIRS), Sea Shepherd und natürlich auch die Antispeziesistische Aktion Tübingen.
In Tübingen beendeten kürzlich sechs Geschäfte den Pelzverkauf (vgl. Echtpelzhandel: Sechs Tübinger Geschäfte steigen aus). Dennoch sind mindestens ebenso viele Boutiquen noch aktiv an dem blutigen Geschäft beteiligt, was den Anlass bildete, die Demonstration in Tübingen zu veranstalten.

Die Demonstration erregte einiges Aufsehen, und auch die lokale Presse berichtete. Das „Schwäbische Tagblatt“ schont allerdings einmal mehr den großen Anzeigenkunden Mode Zinser, das Haupt-Ziel von Tübingen Pelzfrei, und berichtet nur von „Boutiquen“. Bereits in der Vergangenheit betrieb das Tagblatt Zensur für Zinser.

Zur Unterstützung der Veranstaltung boten wir abends im Rahmen einer „Fur Free Lounge“ die Möglichkeit zur Erholung für die Demonstrierenden sowie für alle anderen Interessierten. In der garantiert pelzfreien, mit Kicker und Sofas ausgestatteten Hausbar des Wohnprojekts Schellingstraße gab es heiße und kalte Getränke sowie veganes Essen. Nachdem die Kombo „Content“ gespielt hatte – die Musikerinnen Lilli und Ronja unterhielten mit Gesang, Gitarre und Geige – ließen wir den Abend mit Cocktails gemütlich ausklingen.

Mehr Fotos gibt es auf unserer Facebook-Seite.

Zur Pressemitteilung von Tübingen für Tiere e.V.

Zum Bericht des Schwäbischen Tagblatts.

Zum Bericht des Reutlinger Generalanzeigers.

Echtpelzhandel: Sechs Tübinger Geschäfte steigen aus


Bild: Hans-Joachim Zinser, geschäftsführender Gesellschafter der Zinser-Gruppe, die über sieben Modehäuser und 620 Mitarbeiter in Offenburg, Lahr, Herrenberg, Singen, Reutlingen und Tübingen verfügt.

Bereits im Vorfeld der ersten Tübingen Pelzfrei gibt es erfreuliche Nachrichten: Bei den Pelz-Checks, die Tübingen für Tiere e.V. zu Beginn der aktuellen Saison durchgeführt hat, stellte der Tierrechtsverein fest, dass die drei Tübinger Mode-Boutiquen Erika Frommelt, City Mode und Lüllich inzwischen keine Echtpelzprodukte mehr verkaufen. Zudem konnte der Verein drei weitere Boutiquen, Le Amiche, JN Fashion Store und Balizza, in Gesprächen mit den Inhaberinnen davon überzeugen, aus dem Pelzhandel auszusteigen; diese drei Boutiquen haben dies dem Verein auch schriftlich bestätigt. Zusammen mit dem St. Tropez, das dieses Jahr schließen musste, summieren sich die Tübinger Aussteiger aus dem Pelzhandel somit bereits auf sieben Geschäfte und haben die Anzahl der pelzverkaufenden Läden von 13 auf sechs mehr als halbiert.
Am 24. November wird in Tübingen die erste Pelzfrei-Demo in der Geschichte der Stadt stattfinden. Diese richtet sich in erster Linie gegen Mode Zinser, das größte Modehaus in Tübingen, das Pelz verkauft und auch Filialen in Herrenberg, Reutlingen, Offenburg, Lahr und Singen betreibt. Die Kampagne startete Ende 2010 und übte in der Saison 2011/2012 durch regelmäßige Aktionen vor der Tübinger Filiale bereits erheblichen Druck auf Mode Zinser aus.
Wir rufen dazu auf, die von Tübingen für Tiere e.V. organisierte Demonstration zu unterstützen. Wir selbst werden mit einem eigenen Informationsstand vertreten sein sowie die After-Demo-Party organisieren. Weitere Informationen folgen bald.

Zum Thema:

Offener Brief an Mode Zinser u.a.

„Schwäbisches Tagblatt“: Zensur für Zinser

Mode Zinser „ermittelt“ gegen Tierrechtsverein

Stuttgart Pelzfrei 2012

„Pelz ist Mord“ – unter diesem Motto versammelten sich trotz des plötzlichen Wintereinbruchs und beständigem Schneeregen gestern etwa 330 Aktivisten auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Gemeinsam demonstrierten sie gegen die Pelzindustrie und den Handel mit Echtpelzprodukten.
Im Vorfeld des Demonstrationszuges hatten PassantInnen die Gelegenheit, sich an zahlreichen Informationsständen verschiedener Initiativen und -vereine über die Methoden der Pelzindustrie sowie über andere Bereiche der Tierausbeutung in unserer Gesellschaft zu informieren.

Der Demonstrationszug von 14 Uhr bis 17:30 Uhr führte auf derselben Route wie in den vergangenen Jahren durch die Stuttgarter Innenstadt, u.a. vorbei an Louis Vuitton, Breuninger, Max Mara, René Lezard und Fur Style JL, die allesamt noch Echtpelzartikel führen oder sogar ausschließlich anbieten.

Gegen sie zogen die DemonstrantInnen mit Transparenten, Schildern, Fahnen und lauten Rufen ins Feld. Zum Ausklang des Tages fand eine Party im Linken Zentrum Lilo Herrmann statt, bei der sich die AktivistInnen bei indischem Essen und akustischer Livemusik von den Strapazen des Tages erholen konnten.
Auch die Antispeziesistische Aktion Tübingen war, wie seit ihrem Bestehen in jedem Jahr, wieder vertreten.
Mehr Fotos von der Demonstration gibt es auf unserer Facebook-Seite. Ein Video vom Protest vor dem Kaufhaus Breuninger gibt es hier.

Ankündigung: Stuttgart Pelzfrei 2012

10 Uhr – Infostände
14 Uhr – Demozug
18 Uhr – After-Demo-Party

Die TiRS veranstaltet auch dieses Jahr wieder eine Großdemo gegen die Pelzindustrie und den Pelzhandel.

Wir fahren vom Tübinger Hauptbahnhof aus gemeinsam um 11:37 Uhr. Treffpunkt ist entsprechend früher die Bahnhofshalle. Alle, die gerne mit uns gegen die Pelzindustrie demonstrieren wollen, sind eingeladen, sich der Fahrt anzuschließen.

Solidaritätserklärung von Antirep2008 für die Barchem 4

Im Oktober 2009 wurden etwa fünftausend Nerze von einer „Pelzfarm“ im holländischen Barchem befreit, die meisten von ihnen konnten nicht mehr eingefangen werden. Kurz darauf wurden vier Personen verhaftet, die von der Polizei verdächtigt werden, für diese Befreiung verantwortlich zu sein, sowie mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt. Die vier Beschuldigten wurden bis zu drei Monate in Untersuchungshaft gesteckt, eine von ihnen musste sogar zwei Monate in Isolationshaft verbringen. Allen wurde veganes Essen vorenthalten.
Am 25. und am 27. September findet der Prozess gegen die vier AktivistInnen statt; aus diesem Anlass veröffentlichte die österreichische Antirepressionsgruppe Antirep2008 nun folgende Solidaritätserklärung:

Getroffen hat es wenige – gemeint sind wir alle!

Wer für die Befreiung von Tieren kämpft, will die Grundfesten dieser Gesellschaft, die auf Unterdrückung, Ausbeutung und Mord basiert, zum Einstürzen bringen. In dieser Gesellschaft wird versucht, Widerstand gegen Gewalthandlungen mit Gewalt zu brechen. Die Befreiung der über fünftausend Nerze aus ihrer Gefangenschaft auf einer „Pelzfarm“ in Barchem stellt die Reduzierung von Tieren zu Waren und Produktionseinheiten an sich in Frage. Sie öffnet die Käfige für über fünftausend Individuen, die einer qualvollen Gefangenschaft – mit einem nach wirtschaftlichen Überlegegungen vorherberechneten Todesdatum vor Augen – entfliehen können.
Der Prozess gegen die Barchem 4 ist Teil des Versuchs, das Mauerwerk der gewalttätigen bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft zu stabilisieren. Diese Gesellschaft zu überwinden ist Ziel unseres politischen Handelns.
Wir wünschen den Angeklagten, ihren Unterstützer_innen und ihrem Umfeld viel Kraft und Durchhaltevermögen! Widerstand gegen die Gewalt der Ausbeuter_innen ist gerechtfertigt und notwendig!

Zur Original-Erklärung.

Zur Homepage der support group.

Mode Zinser „ermittelt“ gegen Tierrechtsverein


Bild: Hans-Joachim Zinser, geschäftsführender Gesellschafter der Zinser-Gruppe, die über sieben Modehäuser und 620 Mitarbeiter in Offenburg, Lahr, Herrenberg, Singen, Reutlingen und Tübingen verfügt.

Wie der Verein Tübingen für Tiere berichtet, setzt die Zinser-Gruppe Menschen, die gegen den Echtpelzverkauf des Unternehmens protestierten, gezielt unter Druck.
Der Verein hatte im Winter regelmäßig Protestaktionen vor der Tübinger Filiale des Modehauses veranstaltet. Nachdem es offenbar keinen Erfolg mit seinem Vorhaben hatte, diese Aktionen auf dem rechtlichen Weg zu unterbinden, griff das Unternehmen zu drastischeren Mitteln. Tübingen für Tiere e.V. berichtet:

Es gab Anrufe und Mails bei der Firma LUSH (LUSH hat unseren Verein im Rahmen ihres Nächstenliebe-Projekts mit einer großzügigen Geldspende unterstützt). Eine Verkäuferin war nach dem anonymen Drohanruf eines Herrn so durcheinander, dass sie weinend zusammenbrach. Es fiel u. a. der Satz „Wer uns kaputt macht, den machen wir kaputt!“. Bei einem unserer Mitglieder wurde 2 x auf dem Arbeitsplatz angerufen. Einmal wurde ein Kollege ausgefragt, ein anderes Mal wurden Sätze gesagt wie „Wir ermitteln gegen Sie“ und „Weiß Ihr Arbeitgeber davon?“.
Dies sind Amtsanmaßungen (denn ermitteln können nur Polizei und Staatsanwaltschaft) und Drohungen, die nicht nur kriminell sind, sondern auch einmal mehr das skrupellose Handeln mancher Unternehmen verdeutlichen, welche ihre Beteiligung an tierausbeuterischen Geschäften um jeden Preis verteidigen wollen.

Ein Brief, den der Verein im März dieses Jahres an den geschäftsführenden Gesellschafter des Unternehmens, Hans-Joachim Zinser – „Herr über sieben Mode-Häuser in Baden-Württemberg“ –, sandte, und in dem Dialogbereitschaft signalisiert wurde, blieb unbeantwortet.
Das überrascht nicht: Auch auf unseren offenen Brief, den wir bereits im Oktober 2010 an das Unternehmen sandten, haben wir nie eine Antwort erhalten.
Hans-Joachim Zinser berät übrigens auch die Gothaer Versicherung, welche unlängst dadurch aufgefallen ist, dass sie sich für die „lange Tradition der Jagdkultur“, die vor dem Aus stehe, einsetzt, indem sie zu Geldspenden an eine Jägerstiftung aufruft.




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