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Antispeziesismus: Buch in der theorie.org-Reihe:

In der theorie.org-Reihe des Stuttgarter Schmetterling-Verlags hat unser Aktivist Matthias Rude den Band zum Thema Antispeziesismus verfasst. Der Untertitel lautet: „Die Befreiung von Mensch und Tier in der Tierrechtsbewegung und der Linken“.

Klappentext:


Die geistige Atmosphäre wird durch Zeitung, Rundfunk, Fernsehen und zahlreiche Mittel der Meinungsbildung bestimmt. Wie vermöchte die Stimme des einzelnen, der sich zum Sprecher der Tiere macht, gegen die massiven Interessen ihrer Herren sich durchzusetzen? – Max Horkheimer.

Kaum eine andere emanzipatorische Forderung verhallte im Gang der Geschichte immer wieder derart ungehört wie der Ruf nach der Befreiung der Tiere. Dabei existiert zur Thematik eine weit zurückreichende, genuin linke theoretische – und auch praktische – Tradition. Die sich momentan bildende Tierbefreiungsbewegung muss als geistige Erbin früherer Bewegungen betrachtet werden, auf deren Wirken sie aufbaut. In einem Streifzug durch die Geschichte modernen emanzipatorischen Denkens wirft dieser Band deshalb einige Schlaglichter auf diese Tradition – um sie aus ihrem Schattendasein zu holen, und um schon einmal gemachte Ansätze zur theoretischen Begründung einer Bewegung zur Befreiung von Mensch und Tier heutigem kritischen Denken zugänglich zu machen und sie zur Diskussion zu stellen. Im Anschluss wird die Entstehung der modernen Bewegung im Rahmen der sozialen Protestbewegungen und der linken Subkultur im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts beschrieben. Der Band zeigt auf: Der Tierbefreiungsgedanke, der stets als Konsequenz, Fortsetzung und Erfüllung der auf den Menschen bezogenen emanzipatorischen Forderungen verstanden worden ist, ist genuin links; die Grundthese des Autors lautet: Das Streben nach der Befreiung der Tiere und der Wunsch, die Menschheit zu emanzipieren, verfolgen keine unterschiedlichen Ziele oder Interessen und lassen sich nicht gegeneinander ausspielen, im Gegenteil gilt: Tierbefreiung ist Voraussetzung und Resultat der Emanzipation des Menschen.

ISBN: 3-89657-670-4. Inhaltsverzeichnis, Vorwort und eine Leseprobe finden sich auf der Seite des Verlags (unter „Downloads & Links“). Rezensionen, Interviews und alles rund um das Thema des Bandes wird auf der Facebook-Seite zum Buch gesammelt und veröffentlicht.

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Dem Schlachten ein Ende setzen!

Die Tierrechtsgruppe Zürich hat eine Schwerpunktnummer der Zeitung antidotincl. herausgegeben. Das 40-seitige Heft beleuchtet das Verhältnis von Marxismus und Tierbefreiung; die Publikation mit einer Auflage von 25.500 Stück lag der Wochenzeitung WOZ vom 6. November 2014 bei; sie versammelt Beiträge von Wissenschaftlern, Journalisten und Aktivisten wie Moshe Zuckermann, Susann Witt-Stahl, Marco Maurizi, Christian Stache, John Lütten und Matthias Rude. Das Poster in der Mitte des Heftes verbildlicht einen Aphorismus von Max Horkheimer, der auch dem Antispeziesismus-Buch vorangestellt ist; darin wird die kapitalistische Gesellschaft als Wolkenkratzer beschrieben, dessen Dach eine Kathedrale und dessen Keller ein Schlachthof ist.

antidotincl. No 19/2014. Das Heft kann als PDF-Datei heruntergeladen oder gegen Versandkosten bei der Tierrechtsgruppe Zürich bestellt werden. Hier kann das Poster aus der Mitte des Heftes herunterladen werden; es beruht auf dem Aphorismus „Der Wolkenkratzer“ von Max Horkheimer.

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Thesenpapier Marxismus und Tierbefreiung:

Im Januar 2017 hat das Bündnis Marxismus und Tierbefreiung, ein Zusammenschluss von Organisationen und Einzelpersonen aus der Tierbefreiungsbewegung sowie der kommunistischen Linken, ein Thesenpapier veröffentlicht.

Klappentext:


Bislang hat sich weder die marxistische Linke für die Befreiung der Tiere stark gemacht, noch hat sich die Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung den Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft auf die Fahnen geschrieben. Wir meinen jedoch: Marxisten und Tierbefreier haben denselben Gegner – die Bourgeoisie. Dieses Thesenpapier begründet, warum sie sich für ein revolutionäres Projekt zusammentun müssen.

Die Publikation kann hier heruntergeladen, die Druckversion beim Bündnis bestellt werden. Als Hörbuch gibt es das Thesenpapier hier. Den Text gibt es unter dem Titel „18 Theses on Marxism and Animal Liberation“ auch in englischer, unter „18 thèses sur le marxisme et la libération animale“ in französischer Übersetzung.

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Broschüre bei Syndikat A:

Der Verlag Syndikat A hat Ende 2015 eine Broschüre veröffentlicht, in der zwei Texte von uns abgedruckt sind: „Vegan-Hype: Ursache und Vereinnahmung aus kämpferischer Perspektive“ und eine aktualisierte Version von „Ein Gespenst geht um: Das Gespenst des Antispeziesismus.“

Klappentext:


Vegane Ernährung ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und etabliert sich als ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. In dem Text „Vegan-Hype“ wird unter anderem dargelegt, wie die Mechanismen des Marktes eine radikale Haltung zu einem Lifestyle verkommen lassen. Im zweiten Text der Broschüre wird der Begriff „Antispeziesismus“ definiert und vieler Missverständnisse entkleidet, die gern von KritikerInnen zwecks Diskreditierung des Tierrechtsgedankens benutzt werden.

Die Broschüre ist 46 Seiten stark und kann auf der Website des Verlags bestellt werden. Das verwendete Titelbild stammt vom Künstler Hartmut Kiewert und trägt den Titel „Evolution of Revolution“.

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Buch: „Antifa heißt Luftangriff!“ – Regression einer revolutionären Bewegung

Die Beiträge des von Susann Witt-Stahl und Michael Sommer herausgegebenen Sammelbandes, der in der Reihe „LAIKAtheorie“ erschienen ist, analysieren aktuelle Entwicklungen eines Antifaschismus, der sich zwar revolutionär gibt, doch zunehmend systemfromm und affirmativ ist.

Klappentext:


Antifaschismus und Antikapitalismus gehören für die Linke traditionell zusammen. Doch seit den 1990er-Jahren verschieben sich die Fronten: Nazi-Gegner unterstützen die Kriege der NATO. Historische wie gegenwärtige antikapitalistische Bewegungen – von KPD bis Occupy – dagegen diskreditieren sie mit abstrusen Antisemitismusvorwürfen. Den Ausbau des Westens zu einem autoritären Hochsicherheits- und Überwachungsregime erkennen sie nicht als reale Gefahr. Wenn Nazis morden, wie im Fall des NSU, reicht die Fantasie meist nur für ein NPD-Verbot. Auf die drohende Machtübernahme von militanten Nationalisten in der Ukraine und die Kollaboration der Bundesregierung reagiert die Mehrheit der deutschen Antifaschisten bestenfalls mit Schweigen. Susann Witt-Stahl, Michael Sommer und andere marxistische Autoren unterziehen diese Regression einer genuin revolutionären Bewegung einer gründlichen Analyse und Ideologiekritik. Mit Beiträgen von Moshe Zuckermann, Jüren Lloyd, Wolf Wetzel, Eberhard Schultz, Matthias Rude, Maciej Zurowski.

ISBN: 978-3-944233-13-0. Eine ausführliche Rezension des Bandes findet sich hier. Am 9. März 2015 stellten Susann Witt-Stahl von der Assoziation Dämmerung (Hamburg) und Matthias Rude von der Antispeziesistischen Aktion Tübingen das Buch in Tübingen vor; unser Bericht über die Veranstaltung findet sich hier.

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