Mai 2016: Aufruf des Bündnisses für Marxismus und Tierbefreiung:

Heraus zum 1. Mai!
Prekäre Jobs zu miesen Löhnen, imperialistische Kriege und Naturzerstörung, rassistische Hetze gegen Flüchtlinge und MigrantInnen, die anhaltende Überausbeutung von Frauen: das ist die Bilanz des Klassenkampfes von oben, den die Herrschenden seit der neoliberalen Offensive des Kapitalismus verschärft führen. Gleichzeitig werden für Profit massenhaft Tiere gequält und getötet. (…) >weiterlesen<

-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-

März 2014: Vegan-Hype: Ursachen und Vereinnahmung aus kämpferischer Perspektive

Was heute alltäglich ist, hätte noch vor fünf Jahren kaum jemand aus der Tierrechtsszene für möglich gehalten: Geschäfte werben damit, dass sie vegane Artikel führen, große, bürgerliche Zeitungen wie die „Süddeutsche“ oder „Die Zeit“ behandeln den Veganismus in ganzseitigen Artikeln, im Privatfernsehen wird über Veganismus gesprochen, große Fleischkonzerne bringen vegane Produktlinien heraus. Sind wir dabei zu gewinnen? Nein und ja (…) >weiterlesen<

-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-

Mai 2013: Redebeitrag bei der Demonstration gegen Affenversuche in Tübingen:

Weshalb wir gegen Tierversuche sind
Wir, die Antispeziesistische Aktion Tübingen, sind eine Gruppe von Menschen aus der Tübinger Linken. Als Schwerpunkt unserer politischen Arbeit haben wir die Kritik am Speziesismus gewählt – dem Ausbeutungsverhältnis gegenüber Tieren und jeder Ideologie, die dieses legitimiert und verschleiert. Weshalb? Wir finden, es ist an der Zeit, die Forderung nach gesellschaftlicher Befreiung und nach einem Ende von Ausbeutung nicht länger auf die Menschen zu beschränken, denn damit trifft man eine willkürliche Auswahl aus dem Kreis leidensfähiger Wesen, der weit über die menschliche Spezies hinausreicht. Wir sind damit keineswegs die ersten; wir sehen uns in einer langen linken Tradition von Ansätzen für die Befreiung von Mensch und Tier. (…) >weiterlesen<

-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-

März 2011: Ein Text über Rosa Luxemburg. Eine Zusammenfassung dieses Textes erschien als Artikel in der sozialistischen Tageszeitung „Neues Deutschland“: Leiderfahrung und Solidarität: Die Tiere Rosa Luxemburgs.

Die Tiere Rosa Luxemburgs
Rosa Luxemburg: Marxistische Theoretikerin, bedeutende Vertreterin des proletarischen Internationalismus, Antimilitaristin, Gründungsmitglied der KPD, Revolutionärin – am 15. Januar 1919 von der Reaktion ermordet. Zuvor, während des ersten Weltkriegs, hatte sie insgesamt drei Jahre und vier Monate in verschiedenen Gefängnissen verbracht, bis sie im November 1918 im Zuge der Novemberrevolution befreit wurde und nach Berlin zurückkehren konnte. Als Mitherausgeberin der Zeitung Die Rote Fahne nahm sie täglich Einfluss auf die Entwicklung der Revolution. In einem ihrer ersten Artikel forderte sie die Amnestie aller politischen Gefangenen und die Abschaffung der Todesstrafe. Denn eine ihrer Grundüberzeugungen war, wie sie einmal in einem Brief schrieb: „Ich weiß, für jeden Menschen, jede Kreatur, ist eigenes Leben das einzige, einmalige Gut, das man hat, und mit jedem kleinen Flieglein, das man achtlos zerdrückt, geht die ganze Welt jedesmal unter; für das brechende Auge dieses Fliegleins ist alles so gut aus, als wenn der Weltuntergang alles Leben vernichtete.“ (…) >weiterlesen<

-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-

März 2011: Redebeitrag im Rahmen der Demonstration Frauen, zurück auf die Barrikaden!:

Redebeitrag zum Frauenkampftag 2011
Wir zeigen auf, wie sexistische Ideologien mit speziesistischen Ideologien, also jenen Argumentationsmustern, mit denen die Ausbeutung der Tiere in unserer Gesellschaft gerechtfertigt wird, zusammenhängen und wie diese beiden Herrschaftsformen miteinander verflochten sind. (…) >weiterlesen<

-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-

Juli 2010: Ein theoretischer Text, der auf verbreitete Fehlinterpretationen des Antispeziesismus-Konzepts eingeht:

Ein Gespenst geht um: Das Gespenst des Antispeziesismus
Die emanzipatorische Tierbefreiungsbewegung hat sich auf die Fahnen geschrieben, sich auch und gerade für die Sprengung der Fesseln jener, deren Gefangenschaft, Misshandlung und Missachtung durch die Ideologie des Speziesismus legitimiert wird, einzusetzen. Sie bezeichnet sich deshalb als antispeziesistisch. Da der Begriff des Speziesismus auch in von bürgerlichem Denken geprägten moralphilosophischen Diskursen Verwendung findet, ist es für eine antispeziesistische Linke notwendig, ihren Ansatz klar zu definieren und deutlich zu machen, dass er sich nicht am bürgerlichen Denken orientiert, sondern an linker Theorietradition. (…) >weiterlesen<

-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-

Juni 2010: Stellungnahme zu Anfeindungen von „links“:

Zu Angriffen von „links“
Von Anfang an hatte die politische Tierbefreiungsbewegung mit Angriffen auch von Seiten anderer linker oder sich mit diesem Label bezeichnenden Gruppen und Personen zu kämpfen, welche die Ausweitung des Solidaritätsgedankens auf die Tiere und die Forderung nach einem Ende der Ausbeutungsverhältnisse, in denen sie zu leben gezwungen sind, ablehnten. (…) >weiterlesen<

-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-

2008: Übersetzte Broschüre aus England:

Broschüre: „Warum antikapitalistisch vegan? Eine klassenkämpferische Sicht auf die Gründe des Veganismus“
Die Broschüre legt dar, warum es in der kapitalistischen Produktion eine Tendenz zur Ausweitung der Fleisch- und Tierproduktherstellung gibt. Dazu zeigt sie einige Aspekte einer klassenkämpferischen Tierbefreiungsbewegung auf, entspricht aber, da sie aus dem Anfang der 2000er aus England stammt, nicht unbedingt unserer Gruppenposition und ist auch nicht ganz auf der Höhe unserer hiesigen Diskussion. Dennoch zeichnet diese Broschüre wie kaum eine andere einige wichtige Grundlagen unserer Bewegung nach. Ihr ursprünglicher Titel lautet „Why anarchist vegan?“; sie wurde von einem Mitglied der Antispeziesistischen Aktion Tübingen im Jahr 2008 übersetzt. Sie kann >hier< im pdf-Format heruntergeladen werden.

-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-​-




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: